Weltreise: Unterwegs in Cancun und Tulum

access_time 3. März 2019 place Tulum, Cancun, Mexiko local_offer

Weltreise: Unterwegs in Cancun und Tulum

Stefan  Endlich ist es soweit: Wir sind auf Weltreise. Kaum gelandet in Cancun, haben wir auch schon unsere ersten tollen Erlebnisse. Gleich zu Beginn haben wir die Maya-Ruinen in Tulum besichtigt und waren in glasklaren Cenoten schwimmen.

Wir sind seit Februar 2019 auf Weltreise. Hier findest du einen Überblick über alle Weltreise-Artikel.

Die Ankunft in Cancun

Lange hatten wir darauf gewartet, jetzt war es soweit. Auf dem kurzen Stück zwischen Flugzeug und Flughafengebäude schlug uns schon die warme mexikanische Luft ins Gesicht. Ein erster Vorgeschmack. Wir waren in Cancun gelandet.

Vorbei am Einwanderungsbeamten verlief es absolut unkompliziert; den Tourist-Pass hatten wir schon im Flugzeug bekommen und ausgefüllt. Nächstes Ziel: Das Gepäcksband. Auch wenn die Aufregung unbegründet ist, verspürten wir doch sowas wie Erleichterung nachdem (endlich!) zuerst einer, dann der zweite Rucksack langsam am Band näher kommt.

Bevor es zur Busstation ging, mussten wir erst mal Geld abheben. Nach ein bisschen Suchen – und der Hilfe eines Einheimischen – konnten wir den Geldautomaten auch gleich ausfindig machen.

Mit den ersten mexikanischen Pesos in der Tasche und damit gekauften Tickets in der Hand ging es dann zum Busterminal. Die in Mexiko bekannten ADO-Busse fahren beinahe jede größere Stadt an, und betreiben auch verschiedene Flughafen-Shuttles. Für eines derselben hatten wir uns auch entschieden, und so waren wir etwa eine halbe Stunde später auch schon in Cancun.

Mittlerweile war es auch schon finster geworden. Die gut beleuchteten Straßen – und natürlich die Karte am Smartphone – machten es uns einfach, unser Hostel „Hostal Orquideas *“ zu finden. Endlich angekommen. Das war ein Kinderspiel. Nachdem wir noch etwas zu Abend gegessen hatten ging es dann auch langsam in Richtung Bett.

Tag 1: Aufwachen in Mexiko

Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hostel. Frisch für uns wurde uns eine italienisch-mexikanische Kreation serviert: Bohnen-Bruschetta mit Tomaten und Zwiebeln. Außerdem teilte der Hostelbesitzer seine Geburtstagstorte mit all seinen Gästen. Satt und zufrieden beschlossen wir eine kleine Tour durch die Stadt zu unternehmen.

Vorbei an kleinen Läden und lauten Straßen spazierten wir durch Cancun. Ein wirkliches Highlight blieb uns allerdings verwehrt. Dementsprechend froh waren wir auch, dass wir bereits im Vorhinein beschlossen hatten, nach einer Nacht weiter nach Tulum zu fahren.

Die etwa zwei Stunden – für die der Bus allerdings doch drei Stunden brauchte – südlich von Cancun gelegene Stadt Tulum ist wegen ihrer Maya-Ruinen bekannt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ruinen ist diese direkt am Meer gelegen.

Wir hatten unser Hostel „Lobo Inn so ausgesucht, dass wir es nicht weit zu den Ruinen hatten. Leider hatten wir nicht bedacht, dass dies einen über 3 Kilometer weiten Fußmarsch von der Busstation zu unserer Unterkunft bedeutete. Trotzdem beschlossen wir noch die nähere Umgebung zu erkunden, wurden aber enttäuscht: Da die Tore zu den Ruinen bereits geschlossen waren, hatten auch alle Restaurants und Geschäfte rund um die Attraktion dicht gemacht – tote Hose.

Tag 2: Die Ruinen von Tulum

Bereits eine halbe Stunde vor Öffnung der Anlage standen wir an der Kasse der Tulum-Ruinen. Für einen Aufpreis von 200% (225 Pesos – 10,30 Euro) hätten wir schon früher zu den Tempeln gedurft, wir entschlossen uns allerdings für den regulären Tarif von 75 Pesos (rund 3,40 Euro) und einen kleinen Spaziergang zum Strand.

Als wir etwas später wieder zurückkehrten, hatten sich schon einige Besucher mehr an der Kassa gesammelt – doch immer noch nichts im Vergleich zu späteren Tageszeiten. Nach etwa 10 Minuten waren wir im Besitz unserer Eintrittskarten.

Nach einigen Meter eröffnete sich vor uns ein schmaler Durchgang in einer Mauer. Auf der anderen Seite empfing uns der Blick über die Tempelanlage. Froh, so früh gekommen zu sein, marschierten wir zielstrebig von einem der Ruinen zur nächsten. Noch konnten wir gut ungestört drauflos knipsen. Nach etwa einer Stunde hatten wir die Anlage einmal durchschritten und langsam merkten wir auch den zunehmenden Besucheransturm. Zeit das Areal zu verlassen. Am Weg zurück zum Hostel kamen uns bereits die großen Touristenscharen entgegen.

Den Rest des Tages beschlossen wir ruhig anzugehen und die nächsten Tage zu planen. Wir haben ja noch viel Zeit, und noch viel zu sehen 🙂

Ein beliebtes Fotomotiv: Die Ruine direkt am Strand von Tulum
Ein beliebtes Fotomotiv: Die Ruine direkt am Strand von Tulum
Von diesen Reptilien bekommt man auf dem Gelände der Ruinen einige zu Gesicht.
Von diesen Reptilien bekommt man auf dem Gelände der Ruinen einige zu Gesicht.

Tag 3: Badespaß im Dschungel

Geologisch gesehen hat die Yucatan-Halbinsel etwas von einem schweizer Käse: Unzählige Höhlen und Tunnel befinden sich im Untergrund. Manchmal passiert es, dass eine Höhle einstürzt und sich diese im Laufe der Jahren mit Regenwasser füllt. Dadurch entstehen immer wieder Wasserlöcher – sogenannte Cenoten – die mit ihrem kristallklarem Wasser und bunter Unterwasserwelt faszinieren.

Diese Cenoten standen an diesem Tag auf unserem Ausflugs-Plan. Genauer gesagt hatten wir uns schon im vorhinein informiert und uns für zwei dieser Wasserlöcher entschieden: Die Cenote „Carwash“ (auch Aktun-Ha genannt) und die Cenote „Calavera“.

Da die Cenote Carwash doch rund 10 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt war, hatten wir beschlossen uns Fahrräder zu leihen. Leider bot unser Hostel nicht, wie in der Beschreibung angekündigt, kostenlos Fahrräder für uns an, so mussten wir uns nach einer Alternative umsehen. Schlussendlich wurden wir in einem nahegelegenen Hotel fündig. Auch wenn der Preis von 150 Pesos (rund 6,80 Euro), eigentlich teurer war als gedacht, entschieden wir uns mangels Alternativen für dieses Angebot.

Die Straßen in Tulum führen kilometerweit geradeaus. Nicht eine Kurve ist bis zum Horizont ersichtlich, die Sonne brennt auf uns herab. Wirklich Spaß macht das Treten in die Pedale hier nicht; schneller als zu Fuß sind wir damit aber allemal. Und umso mehr freuen wir uns, als wir endlich Centote Aktun-Ha – alias Carwash – erreichen.

Fast unwirklich glitzert das klare Wasser zwischen dem grün der Sträucher und Bäume hervor. Für eine Eintrittsgebühr von 50 Pesos (rund 2,30 Euro) durften wir auch gleich näher heran. Kleine funkelnde Fische tummelten sich im klaren Wasser, einige alte Bäume waren wohl vor Jahren in die Cenote gefallen und erzeugten eine einzigartige Landschaft am Grund des Wasserlochs.

Schnell unsere Badekleidung angelegt und schon stand einer Abkühlung nichts mehr im Wege. Es waren kaum andere Besucher hier – vielleicht um die zehn – das gab dem ganzen eine familiäre Atmosphäre.

Auf den Geschmack gekommen steuerten wir danach gleich zielstrebig die Cenote Calavera an. Da die Sonne langsam ihrem Höchststand zuwanderte, war der Weg noch anstrengender als zuvor. Endlich sahen wir in der Ferne die lang ersehnte Beschilderung der Cenote.

Während die Carwash Cenote einem See gleicht, ist die Cenote Calavera ein großes Loch im Boden, in das man sich mit einem Sprung in das Kühle nass wagen muss. Da zwischen Cenoten-Rand und Wasser an die 4 Meter liegen, ist das auch mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Hatten wir uns erst mal überwunden, waren wir fasziniert: Die Sonnenstrahlen, die ihren Weg in die Cenote fanden, bewegten sich verspielt im Wasser; immer wieder schwammen kleine silberfarbene Fische um uns herum, und gelegentlich konnten wir sogar eine Fledermaus sehen, die diese Cenote ihr Heim nannte.

Etwas Näher an Tulum gelegen, war diese Cenote auch deutlich voller als die zuvor besuchte. Scheinbar auch ein beliebter Ort für Instagram-Poser, bekamen wir auch solche hier zu Gesicht. Auch hier gilt wohl der Grundsatz: Wer früher kommt hat mehr Platz für sich.

Den Abend ließen wir dann gemütlich mit einem Spaziergang am Strand ausklingen, ehe wir die Fahrräder zurück brachten. Eines ist nach diesem Tag klar: Wir werden auch in der nächsten Stadt – Valladolid – Ausschau nach Cenoten halten, und sicher noch einige dieser beeindruckenden Naturwunder entdecken.

Die Cenote "Carwash" gleicht einem kristallklarem See in Mitten des Dschungels.
Die Cenote „Carwash“ gleicht einem kristallklarem See in Mitten des Dschungels.
Die Cenote "Calavera": Ein riesiges Loch im Boden, gefüllt mit Wasser.
Die Cenote „Calavera“: Ein riesiges Loch im Boden, gefüllt mit Wasser.

Kartenansicht: Wo liegen Cancun und Tulum?

*In diesem Artikel sind Affiliate-Links enthalten. Ein kleiner und kostenloser Beitrag für dich als Leser, aber ein großer un unterstützender Beitrag für uns als Reiseblogger. Affiliate bedeutet, dass wir für bestimmte Produkte oder Unterkünfte, die du über einen Link auf unserer Website kaufst oder buchst eine kleine Provision erhalten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir auch selber nutzen oder mit gutem Gewissen weiterempfehlen können.

Und du?

Warst du schon mal in Tulum oder Cancun? Oder in Mexiko generell? Oder steht das Land auf deiner nächsten Reise an?

Schreibe uns in die Kommentarbox. Wir freuen uns auf deine Nachricht. 😉

Nächster Artikel Weltreise: Valladolid und Chichén Itzá – Eines der neuen 7 Weltwunder

Diesen Blogartikel teilen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Qualität der Website verbessern. Mehr Infos OK

Der Reisekosten-Manager von Reisenden für Reisende.

Entspannteres Reisen mit maximalem Überblick über deine Urlaubskasse.Der Reisekosten-Manager von Reisenden für Reisende.

Download App Trexpense im Play Store

Download App Trexpense im App Store