access_time 30. September 2018 placeEssen, Deutschland local_offer Wandern

Wandern: Der südliche Teil des Baldeney-Steigs

Janine & Stefan Wieder zurück in Deutschland haben wir gleich den wunderschönen Herbsttag genutzt, um das südliche, 13 Kilometer lange Teilstück des Baldeney-Steigs in Essen zu bewandern. Dabei haben wir nicht nur 240 Höhenmeter überwunden, sondern auch die wunderbare Natur des Essener Südens genossen.

13 Kilometer 240 Höhenmeter ca. 3 Stunden 15 Minuten

Eine Übersicht über die Route der Wanderung. (Erstellt mit Google Earth Pro)

An- und Abreise

Gestartet haben wir unsere Wanderung am S-Bahnhof Essen Hügel. Direkt unter der bekannten Villa Hügel gelegen (die einst als Niederlassung der Krupp-Dynastie diente), liegt dieser Bahnhof auch nur wenige Meter vom Baldeney See entfernt.

Auch am Ende der Wanderung befindet sich ein Bahnhof: der S-Bahnhof Essen Kupferdreh. Wie unser Start-Bahnhof liegt dieser nur wenige Stationen vom Essener Hauptbahnhof entfert, weshalb die Bahn auch unser bevorzugtes Transportmittel ist.

Ist man mit dem Auto unterwegs, kann man an der Regattastrecke am Baldeney See parken, muss danach ebenfalls die Bahn benutzen, um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren, oder auch den Rest des insgesamt 22 Kilometer langen Baldeney Steigs zu Fuß zurücklegen.

Der Blick auf die Villa Hügel

Strecke und Beschilderung

Meistens sind die Wegmarkierungen direkt ersichtlich. In Einzelfällen muss man etwas genauer suchen. Am besten man lädt sich die Wanderkarte (PDF-Datei) vor der Wanderung auf das Smartphone.

Wer das Ruhrgebiet nur mit qualmenden Schloten und Industrie assoziiert, wird auf dieser Wanderung eines Besseren belehrt. Die Strecke führt quer durch die Natur: Wald, Felder und am See entlang. Man durchquert außerdem einige Bauern- und Reithöfe und kann dort Pferde, Kühe und weitere Tiere beobachten.

Auch wer denkt die Region rund um Essen sei ausschließlich flach, der täuscht: immerhin legt man auf dieser Wanderung rund 240 (teilweise auch ganz schön steile) Höhenmeter zurück.

Der Weg ist meistens gut beschildert.

Unterwegs passiert man einige Bauernhöfe.

Man trifft auch immer wieder auf Tiere entlang der Strecke.

Verpflegung

Für den Fall, dass der Hunger naht oder der Durst auf was Erfrischendes auf sich aufmerksam macht, gibt es einige Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Zweimal führt der Weg von der sonst höheren Lager hinab zum Baldeney See. Beide Male ergibt sich auch die Möglichkeit einer Einkehr.

Das “Haus am See” ist mittlerweile weit mehr als nur ein Geheimtipp. Vor allem im Sommer ist der Gastgarten stark gefüllt.

Das “Haus Scheppe” ist speziell bei Bikern sehr beliebt. Hier findet man auch alles um sich zwischendurch zu stärken.

Die Aussicht lädt zum Genießen ein.

Boote am Baldeney See

Tipps

  • Honig-Verkauf bei einem Imker (Wegpunkt): Wer unterwegs was naschen möchte, könnte sich vorher Picknick-Sachen und Brot mitnehmen.
  • Gutes Schuhwerk: An Regentagen oder im Winter kann die Strecke matschig sein. Die Steigung ist auch nicht zu vernachlässigen.
  • Man passiert einen Friedhof (Wegpunkt) auf dem man auch eine kostenlose Toilette benutzen kann.

Entlang der Strecke gibt es die Möglichkeit lokalen Honig zu kaufen.

Links

Sonnenblumenfeld am Wegesrand.

Track Datei

GPX-Track - baldeney_steig_sued.gpx

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