access_time 24. Oktober 2018 placeKarijini Nationalpark, Australien local_offer Wandern, Lieblingsplätze, Mehr Sehen

Lieblingsplätze: Der überwältigende Karijini Nationalpark

Janine Der Besuch des Karijini Nationalparks war eines der abenteuerlichsten Erlebnisse meines Lebens. Ich war damals alleine in Australien mit dem Auto unterwegs und habe zwei Tage mit traumhaften Wanderungen im Nationalpark verbracht. Der Park umfasst eine Vielzahl an Schluchten, um die sich zahlreiche und anspruchsvolle Tracks ziehen. Es gibt auch einige natürliche Pools und Wasserfälle.

Lage des National Parks Karijini (Erstellt mit Google Earth Pro)

Der Nationalpark Karijini

Der zweitgrößte Nationalpark von Westaustralien bietet eine unfassbare Szenerie. Als Besucher sieht man unzählige Schluchten, Wasserfälle und natürliche Pools. Es gibt einfache Tracks, aber auch anspruchsvolle. Bei den anspruchsvollen Tracks muss man sogar klettern und im kristallklaren Wasser schwimmen. Ein persönliches Highlight meiner Meinung nach. Die Wegmarkierungen sind in der Regel sehr gut zu erkennen. Die Nationalpark-Aufsicht erneuert die Markierungen auch von Zeit zu Zeit. Die schönsten Orte zusammengefasst: Fern Pool, Knox Gorge, Hancock und Weano Gorge.

In Westaustralien gibt es natürlich noch viele weitere Nationalparks. Einen Artikel zu meinen Nationalpark Highlights findest du in einem separaten Artikel.

Anfahrt zum Nationalpark

Die nächstgrößere Stadt Perth ist über 1.500 Kilometer entfernt. Ich bin von Port Hedland, was im Nordwesten von Australien liegt, ca. 443 Kilometer südlich zum Nationalpark gefahren. Das Örtchen Tom Price ist die nächstmögliche Ortschaft am Nationalpark (ca. 70 Kilometer) und hat sogar einen kleinen Flughafen. Bedenkt jedoch, dass die Strecken enorm sind. Im Karijini fährt man jeden Tag auch nochmal bis zu 100 Kilometer. Und das auf keinen gefestigten Straßen, sondern auf roter Erde. Mein Auto war zwar kein Geländewagen (sondern ein kleinerer Mitsubishi), aber er hat es trotzdem gut gemeistert. Die meisten Besucher reisten mit einem 4W - einem Allradgetriebe - an.

Übernachtung im Nationalpark

Der Nationalpark ist so groß, dass man zwei oder drei Tage einrechnen sollte. Die Tracks sind doch deutlich weit voneinander entfernt, sodass man mit dem Auto dort hinfahren muss.

Es gibt einen Camping-Bereich im Karijini. Camping-Bereich klingt auch schon fast wieder übertrieben. Eigentlich sind es nur Parkbuchten. Es gibt keine Duschen, kein Wasser und keine Mülleimer. Aber es gibt Toiletten-Häusschen. Da landet das "Geschäft" dann irgendwo weiter unten im tiefen Boden. Ich empfehle eher die Buschtoilette. Was auf den Toiletten unten alles kreucht und fleucht, war mir zu unheimlich. Da ich keine Camping-Ausstattung dabei hatte, habe ich einfach im Auto auf der Rückbank geschlafen.

Tipps

  • Ein Auto mieten: Keine Chance dort mit dem Bus hinzukommen.
  • Gefüllten Benzinkanister im Kofferraum: Eine Reserve für alle Fälle.
  • Wasserdichte Hüllen: Schützen das Handy oder die Kamera, wenn du schwimmst.
  • Keine Angst vor Krokodilen: Der Nationalpark ist zu weit landeinwärts.
  • Durch den roten Stein hat man nachher rot-eingefärbte T-Shirts: Daher was Älteres anziehen.
  • Kappe mit Fliegennetz: Du wirst es ohne bereuen. Die dortigen Fliegen sind eine reine Plage und schwirren in den Mundwinkeln herum.
  • Weitere tolle Nationalparks in Australien findest du in meinem Artikel "Westaustralien: Unsere 6 schönsten Nationalparks".

Externe Links

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