access_time 31. Dezember 2018 placeZuhause, Deutschland local_offer Weltreise

Die Entscheidung ist schon längst gefallen. Die Entscheidung pro Weltreise.

Janine Die Idee für eine Weltreise kam in etwa auf, als wir im Mai 2018 durch Kanada tourten. Sie manifestierte sich weiter und weiter. Bis die Idee irgendwann zur Entscheidung wurde. Zwischen der Entscheidung und der Kündigung vergingen jedoch noch ein paar Monate.

Unsere Einstellung

Ich muss sagen, dass Stefan und ich zu den Menschen gehören, die Dinge eben nicht auf morgen verschieben. Wir ticken eher nach dem Motto “Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen”. Natürlich kann man eine Weltreise nicht morgen starten (wobei es solche Menschen sicherlich auch gibt), aber wir wollten sobald wie möglich reisen und es nicht erst auf die nächsten Jahren verschieben.

Unerfüllte Reiseziele und Rente mit 70?

Leider wird unsere persönliche Reiseziele-Wunschliste einfach nicht kürzer. Im Gegenteil sogar: Die Liste ist inzwischen so lang und der Wunsch so groß, die Reiseziele miteinander zu verbinden.

Das Tempo, die Route und der Stil bestimmen den eigentlichen Weg des Zieles, diese Wunschliste in die Tat umzusetzen.

Mal im Ernst. Wir arbeiten sicherlich noch vierzig weitere Jahre bis das reguläre Rentenalter eintritt. Und auch hierfür gibt es noch keine Garantie, dass wir dann die Arbeit niederlegen können beziehungsweise überhaupt eine gesicherte Rente erhalten.

Außerdem: Manch einer hat sicherlich das ein oder andere Jahr länger für sein Studium oder seine Ausbildung gebraucht als wir. Wir wollen dieses Jahr lieber auf einer Weltreise verbringen.

Ob wir ein halbes Jahr reisen, ein dreiviertel Jahr oder ein volles Jahr. Wen interessiert’s? Das sind Peanuts auf die vielen Arbeitsjahre gerechnet.

Dann nehmen wir doch lieber jetzt die Beine in die Hand und nutzen das hier und jetzt, um unseren persönlichen Reisestil zu finden. In dem Tempo zu reisen und die Länder besuchen, auf die man gerade die Lust verspürt.

Wichtig ist uns jedoch, minimalistisch zu reisen und das maximale Erlebnis rauszuholen.

Und nun haben wir gekündigt.

Um ehrlich zu sein. Stefan hat schon etwas früher gekündigt als ich. Er hat eine andere Kündigungsfrist auf der Arbeit. So hatte ich etwa zwei Monate mehr Zeit, als Stefan, bis ich meinen Arbeitgeber informierte. Puh, war das ein erleichterndes Gefühl, es nun endlich laut auszusprechen.

Die Wohnung haben wir bereits Wochen zuvor gekündigt. Hier haben wir Glück, dass ein guter Freund die Wohnung samt Möbel übernimmt. Schon mal eine Sorge weniger.

Verträge und Versicherungen haben wir auch soweit schon gekündigt.

Ein letzter Schritt: Eine Kündigung an das Leben in Deutschland. Nach der Reise werden wir ein neues Zeltlager in Österreich aufschlagen. Aber wer weiß, Pläne können sich auf der Reise ändern.

Wir werden sicherlich mit neuen Wünschen nach Europa zurückkehren.

Warum machen wir kein Sabbatjahr?

Erstens wollen wir uns nicht festlegen, wie lange wir verreisen werden.

Zweitens sind wir neugierig auf neue berufliche Herausforderungen.

Und drittens wollen wir nach der Reise aus dem Ruhrgebiet nach Österreich ziehen. Vermutlich wird es Graz oder Wien werden. Wir werden sehen.

Und wo geht’s denn nun hin?

Nach Mittelamerika und Asien.

In Kürze werde ich mehr dazu schreiben, wieso wir uns letztendlich für diese Reiseziele entschieden haben. Die Planung ist nämlich eine schwierige Geburt.

Mehrere Wochen hat es gedauert, bis wir die beiden Kontinente mit einer Überfahrt verbinden konnten.

Jahreabschluss 2018: Viele liebe Grüße von Janine und Stefan

Heute ist der 31. Dezember 2018. Wir wünschen allen Menschen und insbesondere unseren eifrigen Mitlesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Mögen all eure Wünsche für's neue Jahr in Erfüllung gehen und sich eure Pläne in die Tat umsetzen.

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