Warum wir uns für eine Weltreise entschieden haben

access_time 14. April 2019 place Weltweit local_offer

Warum wir uns für eine Weltreise entschieden haben

Janine  Eine Weltreise zu machen, das ist die wohl schönste Lücke im Lebenslauf. Bis zu dieser Erkenntnis ist ein längerer Entscheidungsprozess notwendig. Vor der endgültigen Entscheidung werden verschiedene Phasen durchlaufen; Chancen und Risiken werden abgewogen und vieles mehr. Wie kam es zu der Idee eine Weltreise zu machen und was passierte bis zum Entschluss? Sieben Paare verraten ihre persönlichen Wege zur Entscheidung.

Die Entscheidung zur Weltreise

In unserem letzten Artikel haben wir bereits Paare vorgestellt, die im Jahr 2019 auf Weltreise sind. Diesmal geht es um das Thema Weltreise-Entscheidung.

„Wir haben uns entschieden! Wir gehen auf Weltreise!“ Diese Sätze laut auszusprechen, das ist schon ein großer Schritt im Leben und Richtung Weltreise. Wenn die Familie und der Arbeitgeber informiert sind, dann steht dem großen Traum nichts mehr im Wege.

Was passiert jedoch davor? Ein langer Entscheidungsprozess; das Sammeln von Pro- und Kontra-Argumenten; das Abwägen von Vorteilen und Nachteilen. Das passiert nicht über Nacht.

Wir haben weltreisende Paare gefragt, wie es zur Entscheidung für die Weltreise kam. Was war der Auslöser? Wann und wo wurde die Entscheidung getroffen? Was waren die Sorgen? Wie ist das Umfeld mit der Entscheidung umgegangen?

Die schlimmste Entscheidung ist keine zu treffen! Worauf wartest du eigentlich?

 

„Disconnent to reconnect“

Einmal um die Welt. Ein Traum, der jahrelang in weiter Ferne lag. Er klang so absurd, dass wir uns erst darüber Gedanken machten, als wir im australischen Outback arbeiteten. Bis dato war unsere Idee eigentlich, zurück nach Neuseeland zu gehen und uns dort ein Haus zu kaufen. Ganz klassisch. Australien war für uns nur ein Zwischenstopp, um möglichst schnell viel Geld für diesen Traum zu verdienen.

Während dieser Zeit änderte sich irgendwas in uns. Prioritäten verschoben sich. Wir dachten darüber nach, dass wir noch viel zu viele Hummeln im Hintern haben um uns dauerhaft an einem Ort niederzulassen.

Wir liebten das Reisen schon immer, verdienten zu dem Zeitpunkt gut, konnten viel zur Seite legen und eines Tages bei einem Feierabendbierchen stellte ich Hermann dann die große Frage: Poah, sag mal… Hättest du Bock auf ’ne Weltreise? Ich hatte insgeheim schon lange darüber nachgedacht und für mich war in dem Moment, in dem ich es laut aussprach, klar: Ich will das machen! Unbedingt! Hermann war anfangs eher zögerlich und hatte insgesamt mehrere Monate darüber gegrübelt und die Vor- und Nachteile abgewogen. Haus, Neuseeland, Sicherheit – oder doch lieber alles links liegen lassen und um die Welt reisen!? Irgendwann war er aber auch Feuer und Flamme und sagte: Jap! Lass‘ das machen! Von diesem Punkt bis zum Start unserer Weltreise verging so ziemlich genau 1 Jahr. Ein Jahr, in dem die Augen funkelten, die Fantasie verrückt spielte und die Aufregung stieg.

Viel zu organisieren oder erledigen hatten wir nicht, denn wir arbeiteten (und reisten) zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre am anderen Ende der Welt und besaßen quasi nur das, was wir sowieso schon dabei hatten.

Unser Umfeld nahm es extrem positiv auf und dadurch, dass wir schon so lange weg aus Deutschland waren, war die Weltreise der nächste vorhersehbare Schritt in unserem Leben. Die Freude war groß. Auf allen Seiten. Bereut haben wir noch keine einzige Sekunde. Wir leben seit knapp 1,5 Jahren das Leben, das wir uns immer erträumt hatten. Auf das wir unermüdlich und hart hingearbeitet hatten. Frei sein, auf unser Bauchgefühl/Herz hören, uns und wildfremden Menschen vertrauen. Dinge tun, die wir möchten und nicht müssen. Jeden einzelnen Tag.

Die grenzenlose Freiheit, dahin reisen zu können, wohin wir möchten, das kribbelige Abenteuergefühl vor jedem neuen Land und die Gewissheit, dass wir uns das alles selbst erarbeitet haben. Unbezahlbar!

 

„Verbringe deine Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da!“

„Können wir uns die Weltreise überhaupt leisten? Ich kann doch nicht meinen unbefristeten Arbeitsvertrag kündigen! Wie kommt meine Kündigung an? Habe ich genug Berufserfahrung gesammelt? Wie macht sich eine Auszeit im Lebenslauf? Was passiert mit meiner Rente? Trauen wir es uns zu 24 Stunden, 7 Tage die Woche gemeinsam Zeit zu verbringen? Was ist mit unserer Familie und Freunden? Wo fangen wir überhaupt an?“

Wir sind uns sicher, jeder der sich mit dem Thema „Weltreise“ beschäftigt, hat sich die ein oder andere Frage auch schon gestellt – und kam vermutlich zu dem Ergebnis: Ich kann mein Leben nicht aufgeben, auch wenn ich es gerne wagen würde! So ging es uns jedenfalls.

Den Traum einer Weltreise oder gar auszuwandern haben wir schon lange, doch der Mut fehlte. Wir machten uns viel zu viele Gedanken darüber, was die Gesellschaft von uns erwartet, welche Verpflichtungen wir haben und was eine Weltreise für finanzielle Nachteile bringen kann. Man kann sagen wir waren gefangen in der Alltagsroutine und den gesellschaftlichen Zwängen und haben das, was wir wollten hinten angestellt.

Wir möchten nicht sagen, dass wir unglücklich waren. Im Gegenteil, wir sind gerne arbeiten gegangen! Wir hatten beide gute Arbeitgeber und fühlten uns auf der Arbeit wohl. Doch wir wussten auch: Das Leben hat noch mehr zu bieten, abseits all der Normen, Vorgaben und eben außerhalb vom Hamsterrad. Ein Leben, das nicht jeder lebt, UNSER LEBEN!

In unserem Bali Urlaub im Mai 2018 wurde uns das ganz besonders bewusst und nach der Heimkehr folgten viereinhalb turbulente Monate mit Bürokratie – Job kündigen, Wohnung kündigen, Abmeldung aus Deutschland, Diskussionen mit unseren Mitmenschen und natürlich dem Verkauf von all unserem Hab und Gut.

Das Schwierigste in den viereinhalb Monaten war es, unsere Entscheidung auszusprechen.

Nicht jeder stand hinter uns, oft mussten wir uns anhören, das wird doch sowieso nichts, ihr verbaut euch eure Zukunft, an Weihnachten seid ihr spätestens wieder hier, und so weiter… Und? Knapp 7 Monate später sind wir immer noch unterwegs und es fühlt sich jeden Tag aufs Neue so absolut richtig an! Wir genießen jeden einzelnen Augenblick und bereuen es keine einzige Sekunde unseren Traum nicht nur weiterhin zu träumen, sondern tatsächlich zu leben!

Wir sind glücklicher als je zuvor und die Erinnerungen, die wir auf unserer Reise sammeln kann uns keiner mehr nehmen.

„Losziehen – ohne Plan und ohne Ende“

Seit wir beide das erste Mal auf Reisen waren, konnten wir nicht mehr genug davon kriegen.

Nachdem wir 2014 gemeinsam durch China reisten, hat sich der Gedanke einer endlosen Weltreise Stück für Stück weiterentwickelt. Das Bereisen fremder Länder und Kulturen wurde zu unserer Leidenschaft und so entwickelte sich unser Traum immer mehr zu einem konkreten Ziel.

Wir wussten, irgendwann würden wir losziehen. Dann war da aber noch ein Studium, das beendet werden sollte und wir mussten Geld sparen. Mit dem großen Traum vor Augen fiel es uns nicht schwer ein bescheidenes Leben zu führen und zu verzichten. Wir kauften uns keine teuren Kleider, kein teures Auto, machten keinen luxuriösen Urlaub und Simon reparierte jeden kleinsten Gegenstand anstatt Neues zu kaufen.

Wohin uns die Reise führen würde und wie lange, wussten wir nicht. Und wir wollten es auch gar nicht wissen, wollten uns treiben lassen und sehen was passiert. Der einzige Plan war, uns in der Schweiz abzumelden, die Wohnung aufzugeben und unser Hab und Gut zu verkaufen.

Unsere Freunde und Familie unterstützen uns bei der Reise, hatten aber Mühe mit dem planlosen Vorhaben. «Ihr müsst doch etwa wissen, wohin ihr reist», «Informiert euch doch wenigstens ein bisschen», «Wann ungefähr kommt ihr denn wieder nach Hause?». Diese Ungewissheit machte für uns das Abenteuer so spannend, für unser Umfeld war sie schwieriger auszuhalten. Bis heute reisen wir planlos durch die Welt, oft entscheiden wir erst kurz vor Ablauf des Visums in welches Land wir als nächstes Reisen werden. Wir lassen uns inspirieren von anderen Reisenden oder lassen uns treiben.

Seit 16 Monaten sind wir auf Reisen und haben uns in dieser Zeit stark verändert. Unsere Haut ist von der täglichen Sonne dunkler geworden, unser Rucksack leichter, unsere Fremdsprachenkenntnisse größer, unser Umfeld hat sich verändert, Menschen sind gegangen und neue Freunde aus der ganzen Welt dazugestoßen.

Reisen ist und bleibt unsere große Leidenschaft.

„Dann macht doch eine Weltreise“

Als wir Milenas Eltern davon erzählen wollten, dass wir uns dafür entschieden haben eine Weltreise zu machen, hat uns ihre Mutter die Worte vorweggenommen. Dann macht doch eine Weltreise. Genau das haben wir vor.

Zwischen der Entscheidung auf Weltreise zu gehen und dem Start lag gut ein Jahr dazwischen. Es war im Sommer 2017 als wir das erste Mal gemeinsam über diese Idee gesprochen haben.

Nach Ferien in Thailand und Bali und dem Erlernen der schönsten Sportart, dem Tauchen, war unsere Reiselust groß. Dazu kam, dass wir in dem Moment viel Stress bei der Arbeit hatten, neue Position beim Job, Prüfungen einer Weiterbildung. Was gäbe es schöneres, als sich auf ein Abenteuer zu freuen? Gesagt und für uns entschieden.

Der nächste Schritt war es unserem Umfeld von dem Plan zu erzählen. Die Eltern von Milena haben selber mehrere Jahre in Nepal gelebt und gearbeitet und konnten unser Fernweh gut verstehen. Bei Manuel war es ein bisschen schwieriger, vielleicht war die Angst des Ungewissen wohin es uns treiben wird bei seiner Familie grösser als die erste Vorfreude mit uns. Mittlerweile freuen sie sich aber für und mit uns und freuen sich jedes Mal, wenn ein neuer Vlog erscheint.

Und kündigen? Nachdem wir beide 4 und 9 Jahre beim selben Arbeitgeber angestellt waren, fanden wir es fair nicht nur die offizielle Kündigungsfrist einzuhalten. So haben wir gut ein halbes Jahr zuvor beim Mitarbeitergespräch mitgeteilt, dass wir auf Reisen gehen. Schön nervös waren wir, aber die Reaktionen waren allesamt positiv und alle haben sich für und mit uns gefreut.

Und wie ist das mit dem Heimweh? Ausser 2-3 Mal recht große Heimweh-Attacken hält es sich in Grenzen und wir bereuen es ganz und gar nicht, diesen Schritt gewagt zu haben.

Es ist die Zeit unseres Lebens und wir geniessen jeden Tag. Hätten wir es nicht gemacht, hätten wir jeden einzelnen Tag daran gedacht und es bestimmt irgendwann bereut. Aber das müssen wir nicht: Wir haben unseren Traum umgesetzt und nicht nur Traum sein lassen.

„So schnell ist man raus!“

Wir lernten uns durch unsere Faszination für die Welt und unsere Freude am Reisen überhaupt erst kennen. Unser erstes Date war eine Stadtführung.

Bereits ein halbes Jahr später reisten wir 40 Tage quer durch Asien. Die Erlebnisse dort haben unseren Blick auf die Welt verändert. Für Martina tat sich dort eine neue Welt außerhalb der Lehrbücher auf, für Max eine Realität neben Meetings und Statistiken.

Tatsächlich war es anschließend schwerer in den alten Trott wieder hineinzukommen, als ihm zuvor zu entfliehen.

Eigentlich mochten wir unser Leben in Deutschland sehr gerne. Wir haben beide Familie, der wir sehr nahe stehen, wir hatten eine schöne Wohnung und waren erfolgreich in unseren Jobs.

Doch wenn man jeden Tag zwei Stunden im Stau steht und dann vor dem Bürofenster draußen die Welt an einem vorbeizieht, dann beginnt man zu hinterfragen, ob das das Leben ist, das man die nächsten Jahre bis zur Rente leben möchte und ob es einem das gibt, was einem im Leben wichtig ist.

Wir dachten dann immer wieder zurück an die Zeit in Asien. Irgendwann wurde aus einer fixen Idee dann ein Plan: Warum eigentlich nicht nochmal? Warum eigentlich nicht länger?
Also begannen wir Reisereportagen anzusehen, viel zu lesen und uns bezüglich der Umsetzung schlau zu machen. Irgendwann erschien es uns plötzlich machbar.

Unsere Lieben daheim zurückzulassen war sicherlich das Schwerste dabei. Auch jetzt unterwegs fällt uns die Distanz oft schmerzlich auf, wenn wir zu wichtigen Anlässen eben nicht zuhause sind. Aber alles andere war irgendwie machbar und brachte uns Stück für Stück dem Abflug näher. Eh wir uns versahen, war der Job gekündigt und wir saßen im Flugzeug.

Heute sitzen wir irgendwo in Südamerika oder vielleicht bereits wieder in Asien oder gar in Afrika. Wir arbeiten von unterwegs und dokumentieren unsere Reise auch fleißig. Natürlich ist Reisen weniger unbekümmert, wenn es nicht nur Urlaub ist, sondern das ganze Leben, denn stets gilt es viel zu planen. Doch wir planen unser Leben. Die Welt zieht nicht mehr an uns vorbei sondern wir ziehen mit ihr.

„Das Leben ist zu kurz, um Träume aufzuschieben!“

30 Tage Urlaub im Jahr – damit lässt sich zwar einiges anfangen, doch so richtig intensiv in fremde Kulturen einzutauchen – dazu reicht es oft nicht so ganz.

Über eine Weltreise haben wir zwar immer mal wieder gesprochen, es doch eher als Hirngespinst abgetan. Insgeheim hat uns die Idee aber auch irgendwie gefallen. Irgendwann saßen wir an Sonntagabenden nicht mehr wie üblich bei Tatort vor dem Fernseher, sondern folgten unseren Lieblings Reise-Vloggern via youtube über den Globus.

In einer schlaflosen Nacht im Mai lagen wir im Bett und philosophierten – als Manuel völlig unvermittelt fragte „Wollen wir eine Weltreise machen?“ Ja, es hatte ein bisschen was von einem Heiratsantrag! Zwischen einem gefühlten „Ja, ich will“ und gleichzeitig einem Kopf voller Zweifel hakten wir das Thema in den darauffolgenden Tagen doch wieder ab.

Als wir im Sommer mal wieder vom Leben erinnert wurden, wie schnell alles anders oder vorbei sein kann, war eine Weltreise plötzlich wieder Thema. Bis zur Rente aufschieben wollen wir das auf jeden Fall nicht. Es folgten laue Sommerabende in der Hängematte auf unserer Dachterrasse, mit kühlem Bier, Pro und Kontra Listen, Erfahrungsberichten von Reisenden und Google Maps. Gefühlsachterbahn.

Theresa saß einmal wie eine 10-Jährige heulend bei ihren Eltern auf dem Sofa: „Janosch erzählt mir seit 28 Jahren wie schön Panama sein muss! Stellt euch mal vor ich muss in 30 Jahren feststellen, dass ich immer noch nicht da war!“. Nach vielen Gesprächen sagte ihr Papa: „Ihr habt es eigentlich schon entschieden – ihr wartet nur darauf, dass euch jemand von außen die Entscheidung nochmal bestätigt!“ – genauso war es! Auch nach der Bekanntgabe unserer Pläne haben wir aus allen Richtungen fast ausschließlich Rückenwind und positives Feedback bekommen. Ein Kollege meinte: „Wer sagt, dass das eine schlechte Entscheidung ist, ist vermutlich neidisch, nicht selbst den Mut zu fassen, seine Träume zu leben!“

Mitte Januar, gute sechs Monate nach der Entscheidung und unzähligen abgehakten To Do Listen später, sitzen wir also tatsächlich mit einem One-Way Ticket im Flieger nach Mexiko. Seitdem reisen wir durch Zentralamerika Richtung Süden und genießen es sehr, jeden Tag ganz ohne Zeitdruck zu starten und ohne einen konkreten Plan zu unterwegs zu sein.

Spontan und frei sein fühlt sich einfach richtig gut an! Alle anfänglichen Ängste, Sorgen und Zweifel sind verflogen – um es in Janoschs Worten zu sagen: „Wenn man einen Freund an seiner Seite hat, dann braucht man sich vor nichts zu fürchten!“

„Wenn nicht jetzt, wann dann?!“

Genau können wir nicht mehr sagen, wann die Entscheidung fiel. Es musste wohl kurz nach unserem Roadtrip in Kanada im Mai 2018 gewesen sein. Damals waren wir mit einem Mietwagen zwei Wochen im nordamerikanischen Land unterwegs. Zwei Wochen in so einem großen Land? Was kann man da schon in einer so kurzen Zeit sehen? Irgendwie dürften sich diese Fragen in unser Gehirn eingebrannt haben.

Nach einiger Zeit im Berufsleben wurde uns bewusst, dass die fünf bis sechs Wochen Urlaub im Jahr nicht dafür reichen würden, unseren Reisehunger zu stillen.

Langsam aber stetig wuchs der Gedanke eine Weltreise zu machen in unserem Kopf heran. Irgendwann war für uns wohl klar, dass wir diesen Schritt wagen würden. Wir überlegten uns verschiedene Szenarien, wann es denn losgehen könnte. So begannen wir unsere nächsten Schritte zu recherchieren. Die Pläne wurden immer konkreter.

Bald sprachen wir auch mit Familie und Freunden darüber. Zwischen Unverständnis („Wollt ihr nicht mal sesshaft werden?!“), bis Freude („Respekt. Das würde ich auch gerne machen.“) war alles dabei.

Mittlerweile hatten wir auch schon unsere Kündigungstermine ausgerechnet. Stefan hatte eine längere Kündigungsfrist, weshalb er auch der erste war, der diesen Schritt tatsächlich im November 2018 machte. Für Janine war es im Januar 2019 soweit. Auch bei den Arbeitskollegen waren die Reaktionen unterschiedlich. Größtenteils freuten sie sich aber für unsere getroffene Entscheidung.

Los ging es dann Ende Februar 2019. Zwischen dem ersten Gedanken im Frühling 2018, bis zum tatsächlichen Start verging also rund ein dreiviertel Jahr. Für uns war diese Zeit genau richtig: nicht zu lange, um die Meinung vielleicht doch noch zu ändern, aber kurz genug, um ohne Stress alle Vorkehrungen treffen zu können.

Nun sind wir seit etwa eineinhalb Monaten unterwegs und haben bislang keine Sekunde bereut, auf Weltreise gegangen zu sein. Im Gegenteil: Die Sorgen vor den Ungewissheiten dieser Reise, die wir vor Abreise noch gehabt hatten, sind längst dahin.

Jeden Tag freuen wir uns aufs Neue, diesen Schritt gewagt zu haben, genießen die schönen Orten die wir sehen, lernen interessiert andere Kulturen kennen, und unsere Reiselust ist größer den je.

Und du?

Wie hast du deine Entscheidung getroffen? Oder bist du noch dabei, diese zu treffen?

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Kommentare

Amata

Toller Beitrag, wir sind im Januar 2018 an sich für 1 Jahr Weltreise aufgebrochen, doch schon bald hat sich gezeigt dass es so schön ist dass wir mit offenem Ende weiterreisen.
Noch dazu hab ich das schönste Geschäft der Welt und arbeite inzwischen online so 2-3 Tage die Woche :-) ... ich kann nur jedem empfehlen mach deine Träume wahr

    Janine

    Hallo Amata,

    das freut mich zu hören. ;) Uns geht es wirklich genauso.

    LG, Janine

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