Weltreise: 3 Tage Karibik auf der Insel Caye Caulker

access_time 16. April 2019 place Belize local_offer , ,

Weltreise: 3 Tage Karibik auf der Insel Caye Caulker

Stefan  Sand, Sonne (und Regen), Palmen und Meer. So lässt sich unsere Zeit auf Caye Caulker zusammenfassen. Bei unserem einzigen Stop in Belize, ließen wir es uns auf der Insel gut gehen und überzogen dafür sogar etwas unser Budget.

Wir sind seit Februar 2019 auf Weltreise. Hier findest du einen Überblick über alle Weltreise-Artikel.

Tag 41: Ab auf die Insel Caye Caulker in Belize

Wir hatten uns entschieden, den frühesten Bus von Flores nach Belize zu nehmen. Aus den letzten Fahrten hatten wir gelernt, dass sich diese unendlich lang ziehen konnten; den Zeitangaben der Touristenbüros mussten wir sowieso mindestens 25% hinzufügen.

Also standen wir schon um 4:40 Uhr vor den großen „Yo ♥ Petén“-Lettern, die als Treffpunkt ausgemacht waren. Mit ein paar Minuten Verspätung sahen wir unseren Bus über die kleine Brücke nach Flores auf uns zu fahren. Das erste Mal seit langem, handelte es sich dabei wieder um einen Reisebus, wie er uns aus Europa bekannt ist: Bequeme Sitze, Beinfreiheit und das Gepäck wird in Fächern unter dem Bus verstaut.

Heute stand für uns wieder eine Grenzüberquerung auf dem Plan: die zweite auf unserer Reise (Flüge ausgenommen). Obwohl wir aus unserer Überquerung der mexikanisch-guatemaltekischen Grenze gelernt hatten, dass alles schnell und reibungslos funktioniert, spürten wir eine gewisse Anspannung. Ein neues Land zu bereisen ist dann doch auch immer was ganz Spezielles.

Nach rund 2 Stunden Fahrt hatten wir dann auch die Grenze erreicht. Alle Fahrgäste wurden gebeten auszusteigen und mit Gepäck den Weg über die Grenze anzutreten.

Zuerst mussten wir uns einen Ausreisestempel von der guatemaltekischen Behörde einholen. Hier hatten wir gehört, dass gelegentlich eine inoffizielle Ausreisegebühr von 20 Quetzales (rund 2,30 Euro) bezahlt werden muss. Bei uns war das allerdings nicht der Fall; nach wenigen Sekunden hatten wir unsere Pässe wieder in der Hand.

Danach folgte eine kleine Unsicherheit, da wir nicht sicher waren, ob wir hier schon auf unseren Bus warten mussten, oder ob der belizianische Grenzübergang zu Fuß erreichbar war. Das zweitere war der Fall: In unmittelbarer Nähe befand sich auch das Grenzgebäude von Belize.

Hier mussten wir wieder jede Menge Schreibkram erledigen. Ähnlich wie bei der Einreise nach Mexiko, gab es ein Formular, das für den Grenzübergang auszufüllen war. Allerdings gab es auch einen Beamten, der uns dabei half.

Adios, Cervezas. Überraschenderweise durfte man wirklich nichts an Alkohol mit nach Belize nehmen. So trennten wir uns leider von den zwei Bieren, die wir in unserem Gepäck hatten. Wir wollten es nicht riskieren, erwischt zu werden. Wer weiß, wie die Strafen da aussehen.

Das ungewöhnlichste für uns allerdings: In Belize wird englisch gesprochen. Auf einmal war es wieder einfacher die Leute zu verstehen. Allerdings waren wir noch sehr aufs Spanische eingestellt, dass anstatt einem “Thanks” noch ein “Gracias” herausrutschte.

Nachdem wir das Formular ausgefüllt hatten, stellten wir uns an den Schalter. Auch hier dauerte das ganze nur eine Minute. Länger mussten wir schon warten, bis auch der Bus die Grenze passiert hatte. Gesamt hatten wir wohl 45 Minuten für den Grenzübertritt gebraucht.

Die Fahrt bis nach Belize City verlief ereignislos. Irgendwann passierten wir Belmopan, die Hauptstadt von Belize. Hätte ich nicht am Handy auf die Karte geschaut, wäre uns das auch gar nicht aufgefallen – so unauffällig ist diese Stadt.

Belize City ist da schon etwas größer. Allerdings ist auch die größte Stadt von Belize nicht unbedingt eine Augenweide. Unser Bus setzte uns direkt am Fährterminal ab; scheinbar war es normal, dass die meisten Fahrgäste direkt auf eine der vorgelagerten Inseln weiterfuhren.

Auch wir kauften gleich ein Hin- und Rückfahrtticket nach Caye Caulker. Hier fiel uns auch gleich auf, dass die Preise deutlich höher waren als in Guatemala oder Mexiko. In Belize würden wir also unser Budget etwas mehr strapazieren müssen, als in den ersten Ländern unserer Weltreise.

Wir hatten Glück und eine Fähre legte auch bald schon ab. Vollgestopft mit Touristen machten wir uns auf den Weg nach Caye Caulker, wo wir ungefähr eine Stunde später ankamen.

Weißer Sand und Kokospalmen empfingen uns.

Da es noch zu früh war, um in unser Hotel Alayna Ocean Views* einzuchecken, entschieden wir uns für eine kleine Inseltour. Am Strand reihte sich ein Restaurant nach dem anderen, unterbrochen von dem ein oder anderen kleinen Laden oder einem Hotel. Im Inneren der Insel bekamen wir gelegentlich auch Wohnhäuser zu Gesicht. Gar so viel Inselinneres gibt es allerdings nicht; von manchen Stellen aus konnten wir von einer Seite der Insel auf den Strand auf der anderen Seite sehen.

Tag 42-43: Im Entspannungsmodus

Das Wetter war während unseres Aufenthalts wechselhaft. Gelegentlich regnete es sogar ein bisschen. Wir verbrachten unsere Tage mit einem Wechsel zwischen unserem geräumigen Hotelzimmer mit Küchennische und Spaziergängen auf der Insel.

Den größten Teil von Caye Caulker kann man in rund 40 Minuten in sehr gemütlichem Tempo – gemäß dem Inselmotto „Go Slow“ – erkunden.

Auf einem unserer Entdeckungstouren lernen wir, dass Caye Caulker früher einmal größer gewesen war, jedoch hatte ein Wirbelsturm eine Schneise über die Insel gezogen und sie dadurch in zwei Teile geteilt. Dieser Bereich ist heute als „The Split“ bekannt und ist nun Ort einer großen Strandbar.

Außerdem fiel uns auf, dass sich die Bewohner der Insel doch ziemlich stark von den Einheimischen in Guatemala unterschieden. Waren viele Menschen in Guatemala Maya, so wirkte Belize viel mehr wie ein Karibikstaat: ein großer Teil der Einwohner ist kreolischer Abstammung.

Caye Caulker ist (fast) autofrei. Das bevorzugte Fortbewegungsmittel auf der Insel sind elektrische Golfcars – die jedoch nicht weniger nervig sind, als die Tuk-Tuks in Guatemala. Jedoch fragen wir uns, wofür man auf so einer kleinen Insel überhaupt einen fahrbaren Untersatz brauchte.

Auch wenn die Insel auf uns einen sehr entspannenden Eindruck hinterlassen hatte, hatten wir mit 3 Nächten die richtige Dauer eingeplant. Da wir auch nicht – wie viele Besucher der Insel – tauchen gingen, waren die Aktivitäten auf der Insel schnell einmal aufgebraucht.

Weiter sollte es nun mit dem Bus wieder zurück nach Mexiko gehen. Wie schnell die Zeit doch bisher vergangen war…

Insgesamt hat uns die Insel Caye Caulker in Belize nicht wirklich überzeugt. Einen sehr empfehlenswerten Beitrag, warum Caye Caulker überbewertet wird, könnt ihr bei Lisa und Micha nachlesen. 😉

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