Weltreise: Hongkong und Macau – Noch ein anderes China

access_time 16. Mai 2019 place Hong Kong, Macau, China local_offer , ,

Weltreise: Hongkong und Macau – Noch ein anderes China

Stefan   Vor unserem Weiterflug nach Thailand hatten wir noch zwei andere Länder auf unsere Reiseliste gesetzt. Je einen Tag hatten wir für die Erkundung von Hongkong und Macau eingeplant. Auch in dieser kurzen Zeit konnten wir so einiges sehen.

Wir sind seit Februar 2019 auf Weltreise. Hier findest du einen Überblick über alle Weltreise-Artikel.

Tag 72: Ankunft in Hongkong

Nach gerade einmal eineinhalb Stunden Flug erreichten wir den Flughafen von Hongkong. War der Flughafen in Taichung noch ziemlich überschaubar gewesen, spielte dieser in einer anderen Liga. Hier starteten und landeten internationale Flüge im Minutentakt. Vom Gate zum Ausgang mussten wir sogar eine Flughafen-Bahn nehmen.

Bereits im Flugzeug hatten wir unser Einreiseformular bekommen und es auch gleich ausgefüllt. So konnten wir uns nun gleich in die Schlange der Einreisebehörde stellen. Kaum an der Reihe waren die Formalitäten auch schon wieder abgeschlossen. Ohne ein Wort zu wechseln hielten wir unsere Pässe mit dem Recht, 90 Tage in Hongkong zu verbringen, wieder in der Hand.

Als wir zum Gepäckband kamen, sahen wir auch schon unsere Rucksäcke die langsam auf uns zukamen. Schnell gepackt und auf den Rücken geschnallt und schon ging es los auf die Suche nach dem geeigneten Verkehrsmittel in die Stadt. Eine Flughafenangestellte half uns dabei.

Wir entschieden uns gegen den teuren Hochgeschwindigkeitszug und für den günstigeren Bus. 66 HKD (rund 7,50 Euro) für uns beide mussten wir dafür bezahlen. Da wir nur einen vollen Tag in Hongkong verbringen würden, kauften wir uns keine Octopus-Card (sowas wie die EasyCard in Taiwan), sondern kauften ein einfaches Ticket an einem Schalter.

An der Abfahrtsplattform des Buses hatte sich schon eine lange Schlange gebildet, in die wir uns nun einreihten. Sämtliche Busse, die hier verkehrten, waren Doppeldeckerbusse. Dementsprechend viel Platz für Passagiere hatten sie. Auch wenn wir es auf den ersten Blick nicht geglaubt hatten, passten alle Wartenden in den Bus.

Bereits bei unserer Abfahrt vom Flughafen beschauten wir die vielen Hochhäuser in der Entfernung. Als hätte sie jemand in einen Kopierer gelegt, standen viele komplett gleich aussehende Wohntürme nebeneinander. Diese Beobachtung machten wir auf unserer Fahrt in die Stadt noch öfter. Oftmals standen über 10 idente, 30-oder-mehr-stöckige Hochhäuser nebeneinander, wie Pilze auf einer Wiese.

Je weiter wir in die Innenstadt von Hongkong vordrangen, desto stärker wurder der Verkehr und desto mehr Leute sahen wir auf der Straße. Häuser mit weniger als zehn Stöcken gab es hier keine mehr.

Über das Handy verfolgten wir unsere Position, um den Ausstieg nicht zu verpassen. In der Nähe unseres Hotels verließen wir den Bus. Nun standen wir mit unserem ganzen Gepäck mitten auf der wohl geschäftigsten Straße der Stadt. Hunderte Leute strömten an uns vorbei in alle Richtungen. Wo war nur unser Hotel?

Wir blickten uns um, konnten jedoch nirgends die Aufschrift unserer Unterkunft sehen. Auf der Karten stellten wir fest, dass wir uns direkt davor befinden mussten. Doch wir standen nur vor einem riesigen Haus, in dessen Erdgeschoß sich ein Geschäft nach dem anderen befand. Endlich fanden wir einen Gang der ins Innere des Hauses führte. Aber auch hier befanden sich wieder nur Geschäfte.

Auf einer großen Tafel fanden wir endlich den unscheinbaren Namen unserer Unterkunft. Ob der Größe des Gebäudes war dieses in mehrer Teile untergliedert. Jetzt mussten wir nur mehr den dazugehörigen Lift finden.

Als wir den Aufzug endlich entdeckt hatten, mussten wir uns erst einmal in eine Schlange einreihen. Es gab zwei Lifte: einen für die Etagen mit geraden Nummern, eine für die mit ungeraden. Für beide Lifte musste man sich anstellen, ehe ein Liftbediensteter für einen die Knöpfe drückte.

Die Rezeption unserer Unterkunft war gleichzeitig die Rezeption von noch rund zehn anderen Hotels, Hostels und Appartments. Die Rezeption war in einer Wohnung untergebracht, in der wir überschwänglich freundlich empfangen wurden. Der Angestellte erklärte uns alles, was wir wissen mussten, ehe er uns den Zimmerschlüssel aushändigte.

Da wir uns gerade im 13. Stock des Hauses befanden, war es gar nicht so einfach hinunter in den 8. Stock zu kommen. Mit dem Lift der ungeraden Zahlen, konnten wir ja nicht so einfach in einen Stock mit einer geraden Nummer fahren. Unsere Lösung war in den 9. Stock zu fahren, um dann den letzten Stock über das Treppenhaus zurückzulegen.

Das Zimmer, das wir wenig später betraten, war das wahrscheinlich kleinste auf unserer Weltreise. Es war komplett mit den 2 Betten, die darin standen ausgefüllt. Viel Platz um unsere Rucksäcke abzustellen bleibt da gar nicht. Immerhin hatten wir ein eigenes Badezimmer, das jedoch aus einer Kombination aus Dusche, Toilette und Waschbecken auf 2 Quadratmetern bestand.

Aus dem Fenster unserer Unterkunft konnten wir direkt in das gegenüberliegende Kaufhaus sehen. Dann konnten wohl die Leute im Kaufhaus auch uns sehen. Die Entfernung der beiden Gebäude war auch nicht sonderlich groß. So konnten wir uns sogar mit dem WLAN des Kaufhauses verbinden.

Im Grunde genommen war es uns aber nicht so wichtig, das perfekte Hotelzimmer zu haben. Viel Zeit, um uns darin aufzuhalten, hatten wir in den nächsten Tagen ohnehin nicht eingeplant.

Auch heute beschlossen wir noch ein bisschen die Nähere Umgebung zu erkunden. Unser Hotel war nicht weit vom Meer entfernt, das das Festland von Hongkong-Island trennte. Zu diesem Bereich am Wasser machten wir uns nun auch auf.

Hierzu mussten wir uns durch die Menschenmassen kämpfen, die jetzt am Abend unterwegs waren. Dennoch standen wir nach rund einer Viertelstunde am Areal am Wasser. Hier war eine Promenade angelegt, auf der sich viele Touristen tummelten, die alle den außergewöhnlichen Ausblick auf Hongkong-Island genießen wollten. Es war wirklich beeindruckend die vielen modernen Wolkenkratzer zu sehen, die sich am anderen Ufer unterhalb eines grünen Hügels tummelten.

Am Wasser fuhren unterschiedliche Schiffe hin und her. Auch ein paar alte Dschunken waren – wohl aus nostalgischen Gründen – noch hier unterwegs.

Auf dem Weg zurück versuchten wir noch etwas zu Essen zu finden. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Ein großer Teil der Geschäftsflächen in dem Stadtgebiet in dem wir uns aufhielten waren durch Luxusmarken belegt. Hier wäre es sicherlich ein Leichtes gewesen, unser gesamtes Reisebudget innerhalb weniger Minuten auszugeben.

Im Untergeschoß des Shopping-Centers direkt neben unserer Unterkunft wurden wir dann endlich fündig. Hier gab es einen Supermarkt, in dem wir unser Abendessen und Frühstück für den nächsten Tag besorgten.

Hafenpromenade von Hongkong

Viele Leute tummelten sich an der Hafenpromenade

Dschunke in Hongkong

Alte Dschuken und moderne Wolkenkratzer: ein besonderes Bild.

Tag 73: Hongkong an einem Tag

Für den heutigen Tag stand die Entdeckung von Hongkong auf dem Plan. Genauer gesagt wollten wir die Fähre rüber nach Hongkong-Island nehmen und dort auf den Victoria Peak fahren.

Die Fährstation hatten wir schon am Vortag ausgekundschaftet und so machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg. Für unter einen Euro für beide nahm uns die Fähre mit auf die andere Seite.

Angekommen liefen wir einen ewig langen Fußgängerübergang entlang, bis uns dieser endlich inmitten der Hochhäuser in die Stadt entließ. Überall befanden sich Wegweiser, was die Orientierung zwischen den Wolkenkratzern relativ einfach machte.

Leider fanden wir bald heraus, dass die Schrägseilbahn, die die Stadt mit dem Victoria Peak verbindet momentan im Umbau war. Diese Möglichkeit auf die Aussichtsplattform zu kommen konnten wir also vergessen.

Also spazierten wir erstmal drauf los, und stiegen immer höher die Treppen empor. Die ganze Stadt auf der Insel erstreckt sich vom Meer immer höher dem grünen Hügel empor auf dem sie liegt. Steile Straßen führen zwischen den Wolkenkratzern empor. Diese spezielle Lage macht definitiv auch den Reiz der Stadt aus.

Wir schlugen den Weg in Richtung eines botanischen und zoologischen Gartens ein. Hier befanden sich ein paar Gehege mit verschiedenen Affen, die hier allerdings einen nicht gerade fröhlichen Eindruck machten.

Vom Park spazierten wir wieder hinunter ans Meer. In einem Einkaufszentrum unweit des Fährhafens beschlossen wir, erstmal eine Pause einzulegen und einen Kaffee zu trinken. Hier diskutierten wir auch, wie wir unseren Stadtbummel fortsetzen wollten.

Da wir am nächsten Tag Macau besuchen wollten, entschieden wir uns dafür, am Hafen nach einer geeigneten Fähre zu suchen. Auf unserem Weg zum Fährterminal für die Fahrt nach Macau, sahen wir einige Busse, die mit „The Peak“ beschildert waren. Also gab es doch eine Möglichkeit auf den Berg zu kommen!

Dennoch entschieden wir uns erst mit den Fährverbindungen zu beschäftigen. Am richtigen Fährterminal angekommen, fanden wir gleich einige Anbieter mit der Route Hongkong-Macau vor. Genau Preise waren allerdings keine angeschrieben. Wir notierten uns die Namen und beschlossen später in unserer Unterkunft im Internet genauer zu recherchieren.

Nun ging es erst mal zurück zu dem Ort, wo wir die Busse zum Victoria Peak gesehen hatten. Auf einer Anzeigetafel im Bus sahen wir, dass der Preis für die Fahrt 10,30 HKD (rund 1,20 Euro) pro Person betrug. Da wir keine Octopus-Card besaßen mussten wir den Betrag genau bezahlen – jedoch schien der Busfahrer auch nicht wirklich zu kontrollieren, wie viel Geld wir in den dafür vorgesehen Schlitz warfen.

Wir hatten im oberen Busteil ganz vorne Platz genommen und genossen die perfekte Aussicht aus dem Doppeldeckerbus. Nachdem wir noch ein paar Stationen in der Stadt angefahren waren, bogen wir bald in eine steile Straße ab, die immer höher den Berg hinauf führte.

Nach einer Dreiviertelstunde erreichten wir die Bergstation am Victoria Peak. Auch wenn die Standseilbahn nicht fuhr, hatten es viele Touristen hier herauf verschlagen. Um dem Trubel fürs erste zu entgehen, spazierten wir eine Straße noch weiter den Berg hinauf. Ganz auf der Spitze gab es noch den Victoria Peak Garden mit einem großartigen Ausblick aufs Meer.

Hier machten wir eine kleine Rast und kauften uns in einem kleinen Kiosk ein Eis. Ein paar Wege führten zu unterschiedlichen Aussichtsplattformen, jedoch konnten wir von keiner dieser Punkte die Stadt sehen. Der Ausblick auf die Stadt war wohl eher dort zu erwarten, wo wir den Bus verlassen hatten.

Langsam spazierten wir die Straße wieder zurück und stürzten uns nun in die Menschenmassen. Diese wollten natürlich, wie wir auch, Hongkong von oben sehen. Nicht weit von der Bergstation entfernt befand sich daher auch eine größer Plattform die diesen Blick ermöglichte. Hier von oben war die Stadt nicht weniger beeindruckend, als mitten in den Häusern zu stehen: ein wirklich tolles Bild.

Langsam machte sich bei uns aber nun Erschöpfung bemerkbar und wir beschlossen uns wieder auf den Weg zurück zu machen. Die Busse fuhren im 10-Minuten-Takt, wir mussten also nicht wirklich lange darauf warten wieder mitgenommen zu werden.

Ausblick auf Hongkong vom Victoria Peak

Bis ganz nah an den grünen Hügel waren die Hochhäuser gebaut.

Ausblick auf Hongkong vom Victoria Peak

Vom Victoria Peak hatten wir eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Tag 74: Macau – Nur Casinos?

Wir hatten herausgefunden, dass auch von unserer Seite der Stadt eine Fähre nach Macau ablegte. Zu diesem Fährhafen waren wir nun unterwegs.

An einem Ticketschalter bezahlten wir für die Fähre nach Macau 372 HKD (rund 42 Euro). Wir waren noch etwas früh dran und holten uns deshalb noch eine Kleinigkeit zu Essen. Da wir Hongkong verlassen würden, mussten wir hier auch erst vorbei an einem Ausreisebeamten.

Die Fähre war bequem ausgestattet. Wir hatten Sitze am Fenster zugewiesen bekommen, in die wir uns gemütlich fallen ließen. Nur rund eine Stunde sollte die Fahrt nach Macau dauern. Die Speedferry, wie sie von ihrem Anbieter „Turbojet“ genannt wurde, legte tatsächlich die Strecke mit hohem Tempo zurück.

Nachdem wir angekommen waren und offiziell eingereist waren – auch hier bekamen wir wieder 90 Tage Aufenthaltsrecht – orientierten wir uns erst einmal. Wir wollten zu Fuß in die Stadt; genauer gesagt vor das Grand Lisboa Hotel.

Der Grund dafür war allerdings nicht, dass wir dort im Casino spielen wollten, wir hatten uns mit einer Freundin von Janine verabredet, die sie bei ihrer Reise in Myanmar kennengelernt hatte. Grace studierte hier in Macau und hatte sich bereit erklärt uns die Stadt zu zeigen.

Nach etwas Verwirrung hatten wir uns endlich gefunden; neben dem Grand Lisboa gibt es auch das Lisboa Hotel, vor dem wir ein paar Minuten fälschlicherweise gewartet hatten.

Als erstes führte uns Grace zu einem kleinen Platz in der Altstadt von Macau. Hätte man uns hier ausgesetzt, hätten wir eher vermutet irgendwo in Europa zu sein. Der portugiesische Einfluss auf die Architektur hier war nicht zu leugnen.

Gleich in der Nähe befand sich allerdings ein Museum, in dem wir ein altes luxuriöses Haus im chinesischen Stil bewundern konnten. So nah lagen hier verschiedene Stile beieinander.

Weiter spazierten wir zu einem alten Tempel. Grace erzählte uns, dass dieser für die Namensgebung der Stadt verantwortlich war. Dieser Tempel wurde nämlich von den früheren Bewohnern Macau genannt. Als die ersten Europäer in die Stadt kamen, vermuteten die Bewohner, sie wollten zum Tempel, weshalb sie auf die Frage nach dem Namen der Stadt mit Macau antworteten. Eine interessante Anekdote.

Anschließend besuchten wir den wohl touristischsten Platz der Stadt: Die Ruinen der St. Pauls Kirche. Hier ist nur mehr die Front der Kirche erhalten geblieben. Die Treppe hoch zum Bauwerk war bei unserem Besuch voller Besucher.

Um dem ganzen Andrang etwas zu entgehen stiegen wir gleich weiter hoch auf einen angrenzenden Hügel. Auf dem Gipfel war befand sich eine Festung. Heute beinhaltete diese das Museum von Macau. Wir genossen den Ausblick; auch hier konnten wir wieder das mächtige Gebäude des Grand Lisboa Hotels sehen.

Nach dem Abstieg brauchten wir eine kleine Pause. Deshalb führte uns Grace in eine kleines Restaurant, das nach ihren Erzählungen bekannt für sein Eis war. Als Abkühlung holten wir uns also hier einen kleinen Eislutscher. Die Geschmacksrichtung war für uns aber etwas gewöhnungsbedürftig: er bestand nämlich gänzlich aus roten Bohnen. Hatte man sich erstmal darauf eingelassen schmeckte es allerdings ganz gut.

Auch unser nächste Stop war ein kulinarischer. Grace wollte, dass wir den Tee mit Milch probieren, den man hier überall trank. In einem vollen Restaurant bekamen wir noch einen Platz an einem bereits besetzten Tisch. Grace – die ursprünglich aus China stammt – bestellte für uns auf chinesisch einen Milchtee und ein Brötchen mit einem Mischmasch aus Fleisch und Fisch und einer würzigen Sauce. Das schmeckte wirklich gut! Etwas Vegetarisches für Janine fanden wir trotz Übersetzungshilfe nicht.

Auf einem anderen Hügel in der Stadt befand sich ein Leuchtturm, den wir als nächstes besuchten. Der Himmel war zwar ziemlich bewölkt, beim Aufstieg kamen wir aber dennoch ganz schön ins Schwitzen. Wir waren nun ganz in der Nähe des Hafens an dem wir angekommen waren und konnten über die unzähligen Casinos der Stadt blicken.

Für den Weg hinab vom Hügel nahmen wir eine kleine Seilbahn. Was es hier nicht alles gab! Als wir aussteigen, befanden wir uns in einem kleinen Park. Hier gab es auch ein kleines Café in das wir uns setzten. Grace wollte uns noch den lokalen Zitroneneistee probieren lassen, den es hier gab: Sehr erfrischend!

Leider war es dann auch schon wieder Zeit an die Rückkehr nach Hongkong zu denken. Also spazierten wir langsam Richtung Hafen. Wir kauften unser Rückfahrtticket – das in diese Richtung etwas günstiger war, Hongkong verlangt eine kleine Ausreisegebühr und verabschiedeten uns. Wir hatten einen sehr interessante Tag gehabt und waren froh, dass Grace uns Winkel der Stadt gezeigt hatte, die wir sonst wohl nicht besucht hätten.

Auf dem Boot merkten wir, wie müde wir waren. Auch waren wir ziemlich hungrig, durch den aufregenden Tag hatten wir gar nicht so viel gegessen. Mangels Alternativen beschlossen wir uns bei McDonald’s den Bauch vollzuschlagen. Im Vergleich zu den Preisen, die sonst in Hongkong so zu finden waren, war dieses Essen sogar günstiger als gedacht.

Auch wenn wir schon gerne ins Bett gegangen wären, mussten wir noch unsere Rucksäcke packen. Nach dem vielen Sightseeing in Taiwan, Hongkong und Macau ging es nämlich nun für uns weiter Richtung Thailand. Hier wollten wir es mal etwas ruhiger angehen lassen. Wir hatten eine Unterkunft auf Koh Lanta gebucht und freuten uns schon auf die entspannten Tage ohne Plan.

Platz in Macau im europäischen Stil

Der Platz in der Altstadt von Macau erinnerte uns an Europa.

Altes chinesisches Haus in Macau

Janines Freundin Grace führte uns durch Macau.

Blick auf das Grand Lisboa Hotel in Macau

Das Grand Lisboa Hotel war von fast überall in der Stadt zu sehen.

St Pauls Ruinen in Macau

Die Ruine der St. Pauls Kirche ist einer der meist besuchtesten Orte in Macau.

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Kommentare

Renate

Hallo,
bereits am Anfang des Textes beschleicht mich das Gefühl, dass Ihr in Hongkong den Chunking Mansions untergebracht ward. Ich bin gerade in der Vorbereitung einer Hongkong-Reise und habe über diesen Häuserkomplex gelesen. Da sind jede Menge kleine Hotels untergebracht. Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob das das Richtige für mich ist.
Liebe Grüße
Renate

    Janine

    Hallo Renate,
    leider finde ich den Hotelnamen so schnell nicht heraus, aber es war gegenüber der iSquare-Mall. Es war auf jeden Fall kein gutes, empfehlenswertes auch wenn die Lage natürlich top war.
    Mein Tipp wäre, lieber ein paar Euro mehr pro Nacht ausgeben. Es war trotz der Lage in der Innenstadt recht ruhig, aber hell (durch die nicht sparsame Beleuchtung) drumherum.
    Ich wünsche auch auf jeden Fall schon mal einen schönen Aufenthalt in Hong Kong.
    LG, Janine

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