access_time 10. Juni 2019 place Langkawi, Malaysia local_offer

Weltreise: Langkawi – Die malaysische Duty-Free-Insel

Stefan   Weiter ging es ins bereits achte Land auf unserer Weltreise: nach Malaysia. Den Anfang machte die Insel Langkawi. Hier besuchten wir verschiedene Strände und waren in Duty-Free-Läden einkaufen. Etwas enttäuscht wurden wir allerdings auch.

Wir sind seit Februar 2019 auf Weltreise. Hier findest du einen Überblick über alle Weltreise-Artikel.

Wir haben…

… Strände besucht

Wie es eine Insel so an sich hat, war auch Langkawi von viel Meer umgeben. Nicht überall war das Meer frei zugänglich, aber an vielen Stellen fanden wir schöne Strände vor.

In der Nähe unserer Unterkunft “Geopark Inn” in Kuah befand sich der “Legenda Park”. Auch wenn dieser Park etwas in die Jahre gekommen wirkte, konnten wir hier ganz nett entlang des Meeres spazieren gehen. Und haben einmal sogar neugierige Affen gesehen.

Der wohl bekannteste Strand auf Langkawi ist der Cenang Beach im Süden der Insel. Auch hier hin haben wir einen Tagesausflug unternommen. Dieser breite Sandstrand bietet viele Unternehmungen. Unzählige Tourismusanbieter boten hier ihre Leistungen an: angefangen vom Jetski fahren, bis zu Bananaboat-Fahrten und Bootstouren. Am Cenang Beach gab es auch einige schöne Cafés und Bars.

Der wohl schönste Strand auf Langkawi liegt aber ganz im Norden. Mehr davon weiter unten im Text.

… in Duty-Free-Läden geshoppt

Die gesamte Insel ist eine Freihandelszone. Das heißt, dass man hier steuer- und zollfrei einkaufen kann. Diesen Status von Langkawi merkten wir bereits bei unserer Ankunft. Schon im Fährterminal gab es viele Duty-Free-Shops.

Auch in der Umgebung rund um unser Hotel fanden wir viele Einkaufszentren und Läden die damit mit günstigen Angeboten warben. Insbesondere Schokolade, Alkohol und Haushaltswaren zählten hier zu den angebotenen Waren. Da Malaysia normalerweise Alkohol sehr hoch besteuert, fällt hier der Unterschied sehr krass auf. Bekommt man eine Dose Bier auf Langkawi für rund 3 Ringgit (etwa 65 Cent), zahlt man am Festland dafür gut und gerne mal 15 Ringgit (rund 3,20 Euro).

In einem der vielen Einkaufszentren haben wir Schokolade gekauft. Allerdings mussten wir wegen der hohen Temperaturen etwas vorsichtig sein. Bei 30 Grad im Schatten überlebt Schokolade selten den Weg vom Laden bis ins Hotel,

… verschiedene Kulturen gesehen

Auch wenn Malaysia hauptsächlich muslimisch ist, merkt man, dass sich in diesem Land viele unterschiedliche Kulturen niedergelassen haben. So haben wir nicht nur Moscheen, sondern auch hinduistische Tempel auf der Insel gesehen.

Während die Muslime gerade im Ramadan gefastet hatten, fanden wir in einem indischen Lokal auch zur Tageszeit etwas zu essen.

… zum ersten Mal Grab verwendet

Taxi fahren im Ausland ist immer eine gewisse Sache. So genau weiß man oft nicht, was der ortsübliche Preis für eine Strecke ist und befürchtet oft von den Taxifahrern übers Ohr gehauen zu werden.

Mit der App Grab kann man in Südostasien einfach ein Taxi buchen. Der Preis wird einem vor der Buchung für die gewählte Strecke angezeigt und wenn gewünscht, auch direkt von der Kreditkarte abgezogen. Die einzige Voraussetzung: Internet am Handy. Deshalb haben wir uns auch eine malaysische SIM-Karte zugelegt.

Besonders gefallen hat uns…

… der Tanjung Rhu Strand

Eher zufällig fanden wir den Strand auf Google Maps und beschlossen in den Norden der Insel zu fahren. Wir bestellten mit Grab ein Taxi und ließen uns bis direkt zum Strand bringen.

Eigentlich hatten wir keine großen Erwartungen und so waren wir umso begeisterter, als wir das Auto verließen. Ein traumhaft weißer Strand lag uns zu Füßen. In der Entfernung ragten mehrere grün bewachsene Hügel aus dem Meer.

Trotz seiner Schönheit war der Strand kaum besucht. Nur ein paar andere Touristen hatten den Weg hierhin gefunden.

Wir schlenderten den Strand entlang und standen bald sogar ganz allein im Paradies. Vor uns lag das Meer und weiter hinten konnten wir ein paar Häuser erkennen, die auf Stelzen im Wasser standen. Ab und zu sahen wir auch noch ein Boot, dass auf dem Wasser an uns vorbeifuhr.

Der Tanjung Rhu Strand war bislang wahrscheinlich der schönste Strand auf unserer Reise!

Nicht gefallen hat uns…

… die Roller-Preise

Ursprünglich hatten wir vorgehabt auf Langkawi einen Roller auszuleihen und so die Insel zu erkunden. Im Internet hatten wir gelesen, dass für rund 25 Ringgit (rund 5,30 Euro) pro Tag ein Roller zu bekommen sei. Das war zwar etwas mehr als in Thailand, aber für uns immer noch im Rahmen.

Als wir uns in der Umgebung unseres Hotels auf die Suche machten, stellten wir bald fest, dass sich hier niemand wirklich dafür interessierte Roller zu vermieten. Auf Nachfrage in der Rezeption unseres Hotels erfuhren wir, wo wir nachfragen konnten.

In einem kleinen Fährterminal für Ausflugsfahrten wurden wir dann fündig. In einem kleinen Büro wurde uns der “Spezial-Preis” von 120 Ringgit (rund 25,50 Euro) für 3 Tage vorgeschlagen. Etwas entsetzt vom großen Unterschied zwischen recherchiertem und tatsächlichem Preis, versuchten wir zu verhandeln. Dieser Versuch wurde von der Frau hinter dem Schreibtisch allerdings lediglich mit einem fragenden Blick quittiert; der Preis sei nicht verhandelbar.

… die Umgebung unserer Unterkunft

Da wir damit gerechnet hatten einen Roller für unsere 3 Tage in Langkawi zu bekommen, hatten wir eine Unterkunft in der Nähe des Fährterminals besucht. Wir hatten uns schon gedacht, dass hier nicht sehr viel Sehenswertes zu finden war, wurden aber dennoch enttäuscht.

Kaum Restaurants hatten geöffnet. Viele der Fassaden warben für Geschäfte, die allerdings während unseres Aufenthalts geschlossen hatten. So fanden wir uns beim Verlassen unseres Hotels regelmäßig in einem ausgestorben wirkenden Stadtteil wieder.

Lebhaft wurde es hier erst nach Sonnenuntergang, als ein Markt eröffnete, an dem sich viele Muslime trafen, um gemeinsam zu essen und einzukaufen. Leider waren auch hier nicht viel Interessantes für uns dabei.

… die (nicht vorhandene) Gastfreundschaft

Zeitweise hatten wir das Gefühl, in der Umgebung als Touristen nicht sehr gerne gesehen zu werden. In Restaurants und Märkten, in denen wir einer der wenigen anwesenden Touristen waren, drängten sich Leute oft vor uns. In einem Lokal wurde Janine komplett ignoriert und gar nicht bedient. Der erste Kontakt mit Malaysia hatte hier erstmal keinen so guten Eindruck hinterlassen.

Weiter gehts nun…

… nach Georgetown. Die alte Kolonialstadt befindet sich auf der Insel Penang. Von Langkawi gibt es eine direkte Bootsverbindung nach Georgetown, die wir für unserer Weiterreise nutzen wollen.

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