Sommerurlaub in Österreich ohne Auto? Ich stelle dir acht Urlaubsregionen vor, die sich dank guter Bahn- und Busverbindungen sowie regionaler Mobilitätsangebote auch ohne eigenes Auto erkunden lassen. Alle Reiseziele habe ich selbst besucht. Dazu gibt es meine persönlichen Wander- und Ausflugstipps.
Autofreier Sommerurlaub in Österreich
Ich reise selbst seit Jahren auch ohne Auto durch Österreich. Zum Glück gibt es viele Urlaubsregionen, in denen Regionalbusse, Wanderbusse, Bergbahnen und Gästekarten das Reisen erleichtern. In Salzburg gibt es bereits ein bundeslandweites Mobilitätsangebot für Übernachtungsgäste; Kärnten folgt seit kurzem.
1. Lech am Arlberg




Lech am Arlberg und Zürs in Vorarlberg sind vielen vor allem als Wintersportorte bekannt. Dabei kannst du hier auch im Sommer wunderbar alpine Wanderungen unternehmen. Die Orte liegen mitten in einer eindrucksvollen Berglandschaft mit klaren Seen, blühenden Almwiesen und zahlreichen Wanderwegen.
Lech selbst liegt auf über 1.400 Metern Seehöhe. Viele Wanderungen starten direkt im Ort oder sind mit dem Wanderbus beziehungsweise einer Bergbahn erreichbar. Eine abwechslungsreiche Tour führt vom Spullersee über die Dalaaser Stafel hinunter zum Älpele. Unterwegs wanderst du zunächst entlang des Spullerbachs und später am Lech entlang. Dabei kommst du an Wasserfällen, Brücken und schönen Rastplätzen vorbei.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Auch der Geoweg Rüfikopf lohnt sich. Mit der Seilbahn geht es hinauf auf den Berg, wo du auf einem Themenweg mehr über die geologische Geschichte der Region erfährst.
Wenn du mehrere Tage zu Fuß unterwegs sein möchtest, bietet sich außerdem der Lechweg an. Dieser beginnt am Formarinsee, führt durch Lech und endet schließlich in Füssen in Bayern.
Anreise und Mobilität vor Ort
Unterkunftstipp: Meine Unterkunft war das Hotel Enzian in Zürs, das nur wenige Gehminuten von zwei Bushaltestellen entfernt liegt.

Mit der Bahn reist du bis Langen am Arlberg oder St. Anton am Arlberg. Von dort bringen dich Busse weiter nach Lech und Zürs. Innerhalb der Region verkehren Orts- und Wanderbusse, mit denen du zahlreiche Ausgangspunkte für Wanderungen erreichst. Das ist auch für Streckenwanderungen praktisch, bei denen Start- und Endpunkt unterschiedlich sind.
Mit der Lech Card kannst du unter anderem die eingeschlossenen Orts- und Wanderbusse sowie Bergbahnen nutzen. Damit erreichst du beispielsweise den Formarinsee und Spullersee, die beide Ausgangspunkte für schöne Bergwanderungen sind. Je nach Unterkunft ist die Karte bereits enthalten oder kann zusätzlich gekauft werden. Die Busverbindungen zu den Bahnhöfen Langen und St. Anton sind allerdings nicht in der Lech Card enthalten.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Lech und Zürs am Arlberg.
2. Millstätter See




Ein Sommerurlaub am See und gleichzeitig in den Bergen? Am Millstätter See in Kärnten kannst du Badeurlaub und Wandern miteinander verbinden.
Rund um den See erwarten dich gemütliche Spazierwege, aussichtsreiche Wanderungen und anspruchsvollere Gipfeltouren in den Nockbergen. Nach einem Wandertag kannst du dich am Wasser erholen oder eine der vielen Möglichkeiten für eine bewusste Auszeit nutzen.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Wenn du direkt am Bahnhof mit deiner Wanderung starten möchtest, empfehle ich dir die Tour Liesersteig, Millstätter See und See-Rücken. Auf rund 10,5 Kilometern wanderst du vom Bahnhof Spittal-Millstättersee durch die Lieserschlucht bis nach Seeboden und anschließend über den bewaldeten Rücken zurück nach Spittal.
Für eine gemütlichere Tour eignet sich der Slow Trail Südufer. Hier wanderst du direkt am See entlang und findest unterwegs Rastplätze mit Liegestühlen und Schaukeln.
Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, kann von der Schwaigerhütte zur Millstätter Hütte und weiter auf mehrere Zweitausender wandern. Alternativ bietet sich der bekannte Weg der Liebe zum Granattor an.
Wenn du den Millstätter See noch intensiver kennenlernen möchtest, kannst du ihn auf der viertägigen Via Paradiso umrunden.
Unterkunftstipp: Übernachtet habe ich in der Villa Postillon am See in Millstatt, direkt am Wasser und damit ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Wandern am Millstätter See.
Anreise und Mobilität vor Ort
Mit der Bahn reist du bis zum Bahnhof Spittal-Millstättersee. Von dort gelangst du mit dem Regionalbus oder einem passenden Shuttleangebot weiter zu deiner Unterkunft am See.
Für Ausflüge in der Region gibt es neben den regulären Busverbindungen auch das Nockmobil. Dieser buchbare Shuttle-Service verbindet zahlreiche Haltepunkte und ermöglicht es dir, auch abgelegenere Wanderausgangspunkte zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist die Linienschifffahrt auf dem Millstätter See, mit der du verschiedene Orte am See miteinander verbinden kannst.
Ab November 2026 soll zudem die neue kärntenweite Gästemobilität für Übernachtungsgäste zur Verfügung stehen. Damit kommen weitere Möglichkeiten hinzu, den Millstätter See und andere Teile Kärntens ohne eigenes Auto zu erkunden.
3. Großarltal




Rund 40 bewirtschaftete Almen, aussichtsreiche Berggipfel und kristallklare Bergseen: Das Großarltal im Salzburger Land macht seinem Beinamen „Tal der Almen“ alle Ehre.
Die beiden Orte Großarl und Hüttschlag liegen südlich von St. Johann im Pongau. Von gemütlichen Almwanderungen bis zu anspruchsvolleren Gipfeltouren gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten, die Bergwelt der Hohen Tauern zu entdecken.
Ich habe drei Tage im Großarltal verbracht und dabei unterschiedliche Wanderungen unternommen.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Wenn du eine gemütliche Wanderung suchst, empfehle ich dir den Ötzlsee im Talschluss von Hüttschlag. Der Weg führt über rund 4,5 Kilometer entlang der Großarler Ache, vorbei an Weiden, Pferden und Kühen. Dabei sind nur etwa 70 Höhenmeter zu überwinden.
Deutlich anspruchsvoller ist die Wanderung zum Schuhflicker See. Von der Aualm geht es über Almwiesen und steilere Bergpfade hinauf zu dem auf rund 2.100 Metern gelegenen Bergsee.
Auch die Saukaralm mit dem Saukarkopf und der Tappenkarsee gehören zu meinen Tourentipps.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Großarltal wandern: Meine Tourentipps für das Tal der Almen.
Unterkunftstipp: Während meines Aufenthalts habe ich drei Nächte im familiengeführten Hotel Hubertushof übernachtet und mich dort sehr wohlgefühlt.
Anreise und Mobilität vor Ort
Mit der Bahn fährst du bis St. Johann im Pongau. Von dort bringt dich die Buslinie 540 über Großarl weiter nach Hüttschlag bis zum Talschluss. Direkt an der Endhaltestelle beginnen mehrere Wanderwege. Auch das Talmuseum und eine Nationalpark-Information befinden sich dort.
Für höher gelegene Wanderausgangspunkte gibt es zusätzlich Wandertaxis, beispielsweise zur Aualm oder Hallmoosalm. Diese Fahrten solltest du vorab organisieren und mögliche Zusatzkosten einplanen. Auch die Sommerbergbahnen erleichtern den Zugang zu einigen Wandergebieten. Mit dem Guest Mobility Ticket kannst du als Übernachtungsgast die eingeschlossenen öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Salzburger Land ohne zusätzliche Ticketkosten nutzen.
4. Pillerseetal




Das Pillerseetal liegt in den Kitzbüheler Alpen in Tirol und ist eine abwechslungsreiche Region für einen Sommerurlaub ohne Auto. Rund um Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Ulrich am Pillersee und Waidring erwarten dich Bergwanderungen, Aussichtspunkte und mehrere Badeseen.
Gerade die Kombination aus Wandern und Baden macht die Region für einen längeren Aufenthalt interessant.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Ein schöner Ausflug führt auf die Buchensteinwand zum Jakobskreuz. Das knapp 30 Meter hohe begehbare Gipfelkreuz erreichst du entweder zu Fuß oder mit dem Sessellift. Oben erwarten dich mehrere Aussichtsplattformen und ein weiter Blick über die umliegenden Berge.
Auch der Pillersee lohnt sich. Auf einem rund sechs Kilometer langen Rundweg kannst du den See gemütlich umrunden. An warmen Tagen bietet sich eine Pause am Wasser an.
Wenn du höher hinaus möchtest, empfehle ich dir die Wanderung zum Wildseelodersee. Mit den Bergbahnen Fieberbrunn geht es zunächst zum Lärchfilzkogel. Von dort wanderst du in ungefähr einer Stunde zum Wildseeloderhaus und zum Bergsee.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Pillerseetal im Sommer: Ausflugsziele und Wanderungen.
Unterkunftstipp: Als Unterkunftstipp kann ich dir das VAYA Fieberbrunn nennen, das nur rund zehn Gehminuten von der Bergbahn und vom Ortszentrum entfernt liegt.
Anreise und Mobilität vor Ort
Das Pillerseetal erreichst du mit der Bahn über die Bahnhöfe Fieberbrunn, Pfaffenschwendt oder Hochfilzen. Von dort gelangst du mit Regionalbussen in die weiteren Orte. Für Übernachtungsgäste gibt es außerdem ein Bahnhofsshuttle, das die An- und Abreise zur Unterkunft erleichtern kann.
Mit der Pillerseetal Gästekarte kannst du die eingeschlossenen Regionalbusse und Nahverkehrszüge kostenlos nutzen. Die Karte erhältst du über deine Unterkunft. Zusätzlich gibt es die kostenpflichtige FamilienMomente-Karte, mit der du verschiedene Bergbahnen und Freizeitattraktionen nutzen kannst. So lassen sich Wanderungen und Ausflüge in der Region gut ohne eigenes Auto planen.
5. Raurisertal




Fünf Täler, fünf unterschiedliche Landschaften: Das Raurisertal im Salzburger Nationalpark Hohe Tauern hat mich mit seiner Vielfalt begeistert. Hier stehen Naturerlebnisse im Mittelpunkt.
Im Krumltal kannst du mit etwas Glück Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler beobachten. Im Hüttwinkltal dreht sich vieles um die Geschichte des Goldbergbaus. Und im Rauriser Urwald wanderst du zwischen alten Zirben, Fichten und zahlreichen kleinen Tümpeln.
Ich war vier Tage im Raurisertal unterwegs und hätte problemlos noch länger bleiben können.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Ein Naturerlebnis ist der Rauriser Urwald im Talschluss Kolm-Saigurn. Auf einem rund drei Kilometer langen Rundweg wanderst du zwischen alten Bäumen und zahlreichen kleinen Gewässern. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von den klassischen Almwanderungen.
Ebenfalls empfehlen kann ich dir das Krumltal. Auf einem breiten Wirtschaftsweg wanderst du entlang des Krumlbachs zur Bräualm. Dort kannst du mit einem Aussichtsfernrohr nach Greifvögeln Ausschau halten. Und falls du hungrig wirst: Die Kaspressknödelsuppe auf der Bräualm ist eine gute Wahl.
Wenn du lieber mit einer Bergbahn hinauffährst, bietet sich die Rauriser Hochalm an. Von dort kannst du mehrere Gipfelwanderungen unternehmen oder die Aussicht genießen.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Rauris und seine Seitentäler: Meine Wandertipps.
Unterkunftstipp: Ich habe im zentral gelegenen Hotel Bräu in Rauris übernachtet, von dem aus Bushaltestelle, Hochalmbahnen und Wanderausgangspunkte gut erreichbar sind.
Anreise und Mobilität vor Ort
Mit der Bahn reist du bis zum Bahnhof Taxenbach-Rauris und anschließend mit dem Regionalbus weiter nach Rauris. Für Ausflüge in die Seitentäler stehen neben den regulären Busverbindungen auch saisonale Tälertaxis zur Verfügung.
Das ist praktisch, denn einige Wanderungen beginnen weit hinten in den Talschlüssen. Mit einem Tälertaxi gelangst du beispielsweise ins Seidlwinkltal. Für Wanderungen im Bereich Kolm-Saigurn und zu anderen abgelegenen Ausgangspunkten solltest du die aktuellen Verbindungen vorab prüfen. Als Übernachtungsgast kannst du außerdem das Salzburger Guest Mobility Ticket für die eingeschlossenen öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland nutzen.
6. Niedernsill




Niedernsill liegt im Salzburger Pinzgau, nicht weit von Zell am See entfernt. Gemeinsam mit dem Nachbarort Piesendorf bietet die Region eine schöne Mischung aus grünen Almwiesen, aussichtsreichen Wanderwegen und alpinen Gipfeln – ideal, wenn du Seen und Berge kombinieren möchtest.
Im Vergleich zum bekannten Zell am See geht es hier etwas ruhiger zu. Gleichzeitig kannst du von Niedernsill zahlreiche Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Eine schöne Wanderung führt auf das Naglköpfl auf 1.090 Metern Seehöhe. Der Berg ist von Niedernsill oder Walchen erreichbar und bietet schöne Aussichten auf die umliegende Bergwelt.
Wenn du eine längere Tour planst, empfehle ich dir das Mühlbachtal mit der Schaunbergalm. Von Niedernsill wanderst du durch das Tal bergauf und kannst auf der Alm einkehren.
Noch sportlicher wird es beim Hacklsee auf rund 2.200 Metern. Der Bergsee ist nur zu Fuß erreichbar und liegt inmitten einer eindrucksvollen alpinen Landschaft.
Für eine Abkühlung an warmen Sommertagen bietet sich der Badesee Niedernsill an.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Piesendorf und Niedernsill: Wandern zwischen Almwiesen und Gipfeln.
Unterkunftstipp: Ein Unterkunftstipp ist der Hotel Gasthof Kröll in Niedernsill-Steindorf, ein zertifizierter Wanderbetrieb mit Wanderinformationen direkt im Haus.
Anreise und Mobilität vor Ort
Die Anreise nach Niedernsill erfolgt über Zell am See. Von dort geht es mit der Pinzgauer Lokalbahn beziehungsweise dem jeweiligen Ersatzverkehr oder Regionalbus weiter. Vor Ort verbinden Bahn und Bus die Gemeinden und zahlreiche Ausflugsziele im Pinzgau.
Einige Wanderungen kannst du direkt in Niedernsill oder im benachbarten Piesendorf starten. Für höher gelegene Ausgangspunkte gibt es teilweise Wandertaxis, beispielsweise zur Schaunbergalm, von der du zum Hacklsee aufsteigen kannst. Mit dem Guest Mobility Ticket sind die eingeschlossenen öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Salzburger Land für Übernachtungsgäste ohne zusätzliche Ticketkosten nutzbar.
7. Silberregion Karwendel




Die Silberregion Karwendel liegt im Tiroler Inntal und eignet sich für alle, die gerne Berg- und Weitwanderungen unternehmen und dabei auch kulturhistorische Orte entdecken möchten.
Ich habe die Region auf dem Tiroler Silberpfad kennengelernt. Dieser Weitwanderweg führt in fünf Etappen durch die Landschaft rund um das Karwendelgebirge und die Tuxer Alpen.
Was mir an der Tour gefallen hat: Der Weg verläuft überwiegend auf mittlerer Höhenlage und bietet immer wieder neue Ausblicke auf die umliegenden Berge.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Wenn du mehrere Tage Zeit hast, kann ich dir den Tiroler Silberpfad empfehlen. Die fünf Etappen verbinden abwechslungsreiche Wanderwege mit Ausblicken auf das Karwendelgebirge und die Tuxer Alpen.
Unterwegs wanderst du durch Wälder, über Wiesen und an kulturhistorisch interessanten Orten vorbei. Die täglichen Anstiege solltest du allerdings nicht unterschätzen: Etappen mit bis zu 20 Kilometern und rund 750 Höhenmetern erfordern eine gewisse Kondition.
Weitere Infos und Tipps findest du in meinem Artikel Tiroler Silberpfad: Weitwandern durch die Silberregion Karwendel.
Anreise und Mobilität vor Ort
Für die Anreise in die Silberregion Karwendel eignen sich die Bahnhöfe Jenbach und Schwaz. Jenbach ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt mit Fernverkehrsverbindungen. Ich bin selbst mit einem Direktzug aus Graz angereist und konnte meine Wanderung auf dem Tiroler Silberpfad direkt am Bahnhof Jenbach beginnen.
Auch andere Wanderziele erreichst du mit regionalen Busverbindungen. Je nach Ausgangspunkt können zusätzliche Taxi- oder Shuttleangebote sinnvoll sein. Für den fünftägigen Tiroler Silberpfad gibt es außerdem einen Gepäcktransport zwischen den Unterkünften. Diesen Service habe ich selbst genutzt und fand es angenehm, tagsüber nur mit meinem Wanderrucksack unterwegs zu sein.
8. Bregenzerwald




Der Bregenzerwald in Vorarlberg gehört zu den Regionen, die mich mit ihrer Vielfalt überrascht haben. Rund um die 23 Dörfer erwarten dich grüne Almwiesen, markante Berggipfel, traditionelle Alpen und eine Architektur, die sich wunderbar in die Landschaft einfügt.
Von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvolleren Bergwanderungen gibt es hier jede Menge Möglichkeiten, den Sommer aktiv zu verbringen. Und das Schöne daran: Viele Wanderungen kannst du direkt mit dem Bus erreichen.
Mein Tipp für deinen Aufenthalt
Eine meiner Wanderungen führte mich auf den Diedamskopf bei Schoppernau. Mit der Gondel geht es hinauf und von der Bergstation sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Gipfel. Von dort reicht der Blick über die Bergwelt bis zum Bodensee.
Wenn du lieber zu Fuß unterwegs bist, kannst du eine Runde am Berg gehen oder einen Teil des Abstiegs wandern.
Auch den Alpgang-Weg bei Au-Rehmen kann ich dir empfehlen. Hier wanderst du durch die Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes und erfährst unterwegs einiges über die regionale Landwirtschaft. Eine weitere Tour führt zum versteckten Hochalpsee.
Weitere Wanderungen und Tipps findest du in meinem Artikel Wandern im Bregenzerwald: Meine Tourentipps.
Unterkunftstipp: Mein Unterkunftstipp war das Hotel Rössle in Au, das sich mit Frühstück, Spa und Informationen zu Wanderungen als Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub eignet.
Anreise und Mobilität vor Ort
Für die Anreise in den Bregenzerwald kannst du mit der Bahn beispielsweise bis Dornbirn oder Bregenz fahren. Von dort geht es mit dem Landbus Bregenzerwald weiter in die einzelnen Gemeinden. Auch vor Ort ist das Busnetz gut ausgebaut, sodass du viele Wanderausgangspunkte ohne eigenes Auto erreichst.
Ein großer Vorteil ist die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal. Ab drei Übernachtungen in einer teilnehmenden Unterkunft erhältst du die Karte während der Sommersaison kostenlos. Damit kannst du unter anderem die eingeschlossenen Regionalbusse und Sommerbergbahnen nutzen. Auch der Eintritt in ausgewählte Freibäder ist enthalten.
Auch im Winter ohne Auto durch Österreich: Auch im Winter gibt es schöne Reiseziele, die du ohne Auto entdecken kannst. Ich war beispielsweise im Montafon, in Radstadt und in Kühtai bei Innsbruck unterwegs. Weitere Tipps findest du in meinem Artikel Winterurlaub in Österreich ohne Auto.
