access_time 04. November 2018 placeBasel, Schweiz local_offer Städte

Basel: Unsere 5 Highlights

Stefan Flanieren am Rhein in Kleinbasel, entdecken kleiner Gässchen in Grossbasel, Shopping am Spalenberg, und köstliche Genüsse in der Markthalle: All das bietet Basel. Und ob das nicht genug wäre: Wer will, kann hier in 10 Minuten 3 Länder besuchen.

Highlight #1: Das Basler Münster

Hoch über dem Rhein sitzt das Basler Münster. Seine rötlich-schimmernden Türme sind von beiden Flussseiten nicht zu übersehen. Tipp: Von der Wettsteinbrücke bieten sich eine tolle Fotoperspektive.

Während der Basler Herbstmesse riecht es rund um das Münster nach frischen Köstlichkeiten, die in kleinen Ständen angeboten werden. Fahrgeschäfte brummen und klingeln dazwischen. Bunte Lichter und altehrwürdige Bauten sorgen für einen eigenwilligen Kontrast.

Schatten und Licht erzeugen interessante Kombinationen im Innenhof des Münsters: Fototipp! Hier hinein verirrt sich kaum etwas von der Geräuschkulisse und so kann man hier kurz durchatmen.

Der Rheinsprung führt schnell und steil wieder die Anhöhe des Münsters hinab. Wer hier etwas verweilen will, dem empfehlen wir den Garten der alten Universität. Verbunden mit einer kleinen Treppe vom Rheinsprung hinab, finden sich hier Sitzmöglichkeiten und der grandiose Blick auf Kleinbasel.

Von der Wettsteinbrücke bietet sich ein toller blick auf das Basler Münster.

Im Innenhof des Münsters finden sich interessante Schatten-Licht-Spiele.

Highlight #2: Grossbasel

Käse kaufen am Marktplatz, schnell ein Foto vom rot-leuchtenden Rathaus, den Spalenberg hinauf-bummeln, und durch das mittelalterliche Spalentor spazieren. In Grossbasel (in der Schweiz kommt man ja ohne das ‘ß’ aus) wird es niemanden langweilig. In unmittelbarer Nähe zur Altstadt, forschen hier auch Studenten an der Universität Basel.

Wir empfehlen für Grossbasel einfach einmal der Nase nach durch die alten Gassen zu spazieren. Hier liegen viele kleine Juwele versteckt, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Ob spazieren durchs Spalentor…

… einkaufen am Spalenberg …

… oder Besichtigung des Rathauses. In Grossbasel ist für jeden etwas dabei.

Highlight #3: Rheinpromenade & Kleinbasel

Schnell den Rhein nach Norden hin überquert – einfach: über die Mittlere Brücke; spektakulärer: mit der Rheinfähre (1,60 Franken, rund 1,40 Euro) – und schon lädt Kleinbasel mit seiner Rheinpromenade zum Verweilen ein.

Entlang des Flusses bieten sich unzählige Sitzgelegenheiten von denen Grossbasel bestaunt werden kann. Bei sonnigen Tagen zeichnen das glitzernde Wasser und die historischen Gebäude ein außergewöhnliches Bild.

Auch um Hunger, Durst oder Appetit zu besiegen finden sich hier genügend Cafés und Restaurants – wer mit kleinem Budget reist, hat in der Schweiz allerdings seine Probleme.

Grossbasel und Kleinbasel werden von mehreren Fähren verbunden.

An der Uferpromenade kann man in der Sonne entspannen.

Highlight #4: Die Markthalle

Basel ist jung! Dass die Stadt mehr ist als ihr historischer Stadtkern, beweist die Markthalle eindrucksvoll. Geschmäcker aus aller Welt, gepaart mit schweizer Köstlichkeiten, werden hier in vielen kleinen Ständchen serviert. Sowas kennen wir aus Kopenhagen, hätten es hier allerdings nicht erwartet!

Die Markthalle ist in wenigen Gehminuten vom Hauptbahnhof (Basel SBB) erreichbar und ist unsere Empfehlung für kulinarische Genüsse und regnerische Tage.

Die Markthalle mit ihrem mächtigen Kuppelbau. Von außen…

… und von innen.

Highlight #5: Das Dreiländereck

Drei Länder in 10 Minuten! Und das alles zu Fuß! Sowas haben wir auch noch nicht erlebt. In Basel ist das möglich.

Hierzu hat man zwei Möglichkeit: Entweder bequem mit der Straßenbahn Linie 8 nach Weil am Rhein oder zu Fuß dem Rhein entlang. An der Grenze angelangt spaziert man einfach weiter und befindet sich auch schon in Deutschland.

Von hier aus verbindet die Dreiländerbrücke Deutschland mit Frankreich. Auf der anderen Seite der Brücke empfängt einen der kleine Ort Huninge mit einem netten Marktplatz.

Der Rückweg führt entweder den bereits bekannten Weg wieder zurück, oder durch ein Industriegebiet zwischen Huninge und Basel. Zweiterer ist zwar wenig spektakulär, aber führt danach direkt zurück ins schöne Grossbasel.

Die Dreiländerbrücke verbindet Deutschland mit Frankreich.

Frankreich liegt nur wenige Gehminuten von Basel entfernt.

Fazit

Historische Gassen, wunderschöne Gebäude, und kulinarische Genüsse. Basel ist definitiv eine Reise wert. Die Wanderung durchs Dreiländereck war für uns – trotz wenig schöner Umgebung – eine tolle Erfahrung.

Einziger Wermutstropfen sind die saftigen Preise in der Schweiz. In Restaurants bewegen sich Gerichte gerne mal im Bereich über 20 Franken (rund 17.50 Euro), weshalb wir auch lieber in unserem Appartment selbst gekocht haben.

Noch zwei kleine Tipps am Ende:

  • In der Schweiz werden andere Steckdosen verwendet als in Deutschland oder Österreich. Sicherheitshalber vorher informieren, ob deine Aufladegeräte dort auch funktionieren.
  • Schnell haben wir uns daran gewöhnt in Europa unser mobiles Internet weiter verwenden zu können. Aber Vorsicht! Die Tarife gelten meist nicht für die Schweiz. Also unbedingt vorher abklären und sicherheitshalber das Daten-Roaming deaktivieren.

Überblick

Highlights 1 bis 4 lassen sich auch in einer schönen kleinen Runde entdecken.

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