Unsere Backpacking-Route durch Guatemala

access_time 13. April 2019 place Guatemala local_offer , ,

Unsere Backpacking-Route durch Guatemala

Janine  Unsere Backpacking Route führte uns einmal durch das ganze Land Guatemala. Wir sahen nicht nur die schönen Vulkanlandschaften, sondern wir bestiegen sogar zwei Vulkane. Wir verbrachten sechs Tage und fünf Tage im dichten Dschungel, um verborgene Maya-Ruinen zu finden. Wir badeten in den natürlichen Pools von Semuc Champey und genossen die Zeit in Antigua, am Atitlán See und in Flores. Insgesamt 26 Tage reisten wir durch das Land.

Alle Stopps auf der Route

Auf unserer 26-tägigen Route legten wir sechs Stopps ein und nahmen die Highlights von Guatemala mit. Da wir lange an einem Ort geblieben sind, könnte man die Route auch in 2 Wochen schaffen.

Stopp #1 auf der Route: Quetzaltenango (genannt Xela)

Guatemala Der Zentralfriedhof in Xela mit spektakulärer Aussicht
Der Zentralfriedhof in Xela mit spektakulärer Aussicht

Nach der anstrengenden Überfahrt von Mexiko nach Guatemala verweilten wir in Xela zwei Nächte.

Die Stadt ist nicht touristisch, bietet dennoch ein paar Highlights, wie den Zentralfriedhof, ein paar Märkte und Aussichtspunkte, wie beispielsweise auf den Vulkan San María.

  • Einwohner: circa 200.000
  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Hotel San Florian *
  • Bus- und Bootsfahrt nach San Pedro La Laguna: circa 3 Stunden

Unseren Reisebericht zu Xela findest du im Artikel Weltreise: Xela und die mühselige Anfahrt zum Atitlan See.

Stopp #2 auf der Route: San Pedro La Laguna am Atitlán See

Guatemala Backpacking Am Attitlan See ging es per Boot nach San Pedro La Laguna
Am Attitlan See ging es per Boot nach San Pedro La Laguna
Guatemala Sonnenaufgang auf dem Indian Nose am Atitlan See
Sonnenaufgang auf dem Indian Nose am Atitlan See

Die Kulisse am Atitlán See ist unbeschreiblich schön. Wir entschieden uns, ein paar Tage im Örtchen San Pedro La Laguna zu bleiben.

Es gibt zwar noch viele andere Orte am See, die man schnell per Boot erreicht, aber San Pedro La Laguna hat schon was Besonderes: Ein Ort für Backpacker und Aussteiger. Ein sehr ruhiger Ort, der trotz Tourismus sehr angenehm wirkt.

Von hier aus kann man den Vulkan Indian Nose zum Sonnenaufgang besteigen. Der Vulkan heißt so, da das Gesicht wie das eines liegenden Indianers aussieht. Weitere interessante Fakten zum Atitlan See findest du hier.

  • Einwohner: circa 13.000
  • Unser Aufenthalt: 6 Nächte
  • Unsere Unterkunft: House with Volcano View
  • Busfahrt nach Antigua: circa 5 Stunden

Unseren Reisebericht zu San Pedro La Laguna findest du im Artikel Weltreise: Vulkane, Wasser und Entspannung am Atitlán See.

Stopp #3 auf der Route: Antigua

Guatemala Backpacking
Das wohl bekannteste Motiv von der alten Stadt Antigua
Guatemala Abenteuer Aussicht vom Acatenango  auf den Vulkan Fuego
Aussicht vom Acatenango auf den Vulkan Fuego

Ein Stop in Antigua steht sicherlich auf jeder Guatemala-Reise an. Dementsprechend voll ist es auch. Unterschiedliche Touristen-Typen finden sich hier wieder: Weniger Backpacker dafür eher Amis und Pauschaltouris.

Antiguas Stadt ist nach spanischem Vorbild gebaut und hat wenig mit anderen Städten in Guatemala gemein. Der Ausblick auf dem Vulkan Agua von der Stadt aus lädt zum Staunen ein. Dies ist auch gleichzeitig das bekannteste Fotomotiv der Stadt.

Lohnenswert ist auf jeden Fall mindestens einen Vulkanbesteigung (Acatenango, Pacaya oder Fuego). Es gibt Halbtagestouren oder Besteigungen mit Übernachtung. Wir können auf jeden Fall die Besteigung des Acatenangos empfehlen.

Auch empfehlen wir (wie schon in Mexiko) bei der Free-Walking-Tour mitzumachen.

  • Einwohner: circa 32.000
  • Unser Aufenthalt: 6 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Tamarindo Guesthouse *
  • Busfahrt nach Lanquin: circa 10 Stunden

Unseren Reisebericht zu Antigua findest du im Artikel Weltreise: Die alte Hauptstadt Antigua.

Stopp #4 auf der Route: Lanquin und Semuc Champey

Guatenala Die natürlichen Pools von Semuc Champey bei Lanquín
Die natürlichen Pools von Semuc Champey bei Lanquín

Während wir die ganze Zeit über die Vulkanlandschaft staunten, änderte sich die Landschaft Richtung Cobán und Lanquin deutlich: Es wird grüner.

Bekannt ist dieser kleine Ort vor allem für die natürlich Wasserpools von Semuc Champey. In Mexiko besuchten wir die Pools von Agua Azul, aber auch ein Besuch von Semuc Champey lohnt sich auf jeden Fall.

Neben Semuc Champey kann man eine Höhle erkunden, wo man teilweise durch Wasserbecken schwimmen muss. Leider hatten wir hierfür keine Zeit mehr.

Unsere Unterkunft war so schön idyllisch in die grüne Hügellandschaft eingebunden und weit weg vom nächsten Haus. Gerne wären wir hier noch länger geblieben.

  • Einwohner: circa 16.500
  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Vista Verde *
  • Busfahrt nach Flores: circa 9 Stunden

Unseren Reisebericht zu Lanquín findest du im Artikel Weltreise: Wasser und Wald – Semuc Champey, Flores und El Mirador.

Stopp #5 auf der Route: Flores

Guatemala Ein Sonnenuntergang am Ufer von Flores
Ein Sonnenuntergang am Ufer von Flores

Flores hat wieder einen ganz anderen Charme zu versprühen. Das kleine Städtchen liegt als Insel im Lago Petén Itzá.

An der Strandpromenade kann man sehr nett Frühstücken, zu Mittag essen oder den Abend bei einem Cocktail ausklingen lassen.
Von hier aus kann man die berüchtigten Maya-Ruinen von Tikal besuchen, was wir uns aber geschenkt haben.

Wir haben stattdessen eine sechstägige Dschungelwanderung unternommen: Dort haben wir Hunderte von Maya-Ruinen entdeckt.

Unseren Reisebericht zu Flores findest du im Artikel Weltreise: Wasser und Wald – Semuc Champey, Flores und El Mirador.

Stopp #6 auf der Route: Carmelita und El Mirador

Guatemala Unzählige verborgene Maya Tempel entdeckten wir in El Mirador
Unzählige verborgene Maya Tempel entdeckten wir in El Mirador

Von Flores ging es nördlich nach Carmelita. Hier starteten wir unsere Mehrtagestour durch den Dschungel, um die Maya-Ruinen von EL Mirador zu erkunden.

  • Unser Aufenthalt: 5 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Camps El Tintal, El Mirador und Nakbé

Unseren Reisebericht zu Flores findest du in unserem Artikel El Mirador: Warum wir sechs Tage durch den Dschungel wanderten.

Danach ging es wieder zurück nach Flores und von dort nach Belize auf die Insel Caye Caulker.

Transport in Guatemala

Ganz anders als in unserem vorherigen Reiseland Mexiko funktioniert der Transport in Guatemala.

Es gibt zum einen die aus den USA ausrangierten Schulbusse, die die lokale Bevölkerung günstig und langsam transportiert. Diese sogenannten Chicken-Busse fahren durch das ganze Land. Es gibt keine Zeitpläne und Ticketbüros. Auf Zuruf steigt man ein und bezahlt im Bus. Das Gepäck wird vorher auf das Dach verstaut.

Wir haben diesen Bus zwischen Quetzaltenango (Xela) und Panajachel (am Atitlán See) genutzt. Zweimal mussten wir umsteigen, um am See anzukommen. Die Fahrt war völlig unkompliziert. Wir müssten auf den nächsten Bus nie warten, da direkt der nächste angefahren kam.

Außerdem gibt es viele private Shuttle-Busse, die preiswert zwischen den bekannten Orten fahren. Die Tickets kann man in vielen Unterkünften oder Tourismus-Büros kaufen. Vergleichen der Preise hilft immer, um einen guten Überblick zu bekommen. Wenn man gleich mehrere Fahrten kauft, erhält man nicht selten einen Rabatt.

Backpacking Guatemala Ein typischer Chicken Bus in Guatemala
Ein typischer Chicken Bus in Guatemala

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Unsere Ausgaben auf der Reise

Wie viel wir auf unserer Reise durch Guatemala ausgegeben haben, das erfährst du im Artikel Backpacking in Guatemala: So viel haben wir ausgegeben.

Und du?

Warst du schon mal in Guatemala? Wie sah deine Route aus? Oder planst du aktuell deine Reise? Schreibe uns unten in die Kommentarbox. 😉

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Kommentare

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Castlemaker

Hallo, das sind ja wunderschöne Eindrücke, die Ihr aufgeschrieben habt. Mir gefallen spontan die Fotos von Lanquin am besten, aber eigentlich ist alles sehr schön.
Liebe Grüße
Anja von Castlemaker.de

    Janine

    Hallo Anja,

    vielen Dank. Das kleine Lanquín bot wirklich eine tolle Kulisse für Fotos. ;)

    LG, Janine

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