Weltreise: Die alte Hauptstadt Antigua

access_time 1. April 2019 place Antigua, Guatemala local_offer ,

Weltreise: Die alte Hauptstadt Antigua

Stefan  Nach unserer wunderbaren Zeit am Atitlán See fuhren wir nun weiter nach Antigua. Die ehemalige Hauptstadt Guatemalas ist eine uralte Kolonialstadt, die nicht nur mit ihrer Architektur überzeugt, sondern auch Ausgangspunkt für eine der abenteuerlichsten Wanderungen in Guatemala ist: Die Besteigung des Acatenango Vulkans.

Wir sind seit Februar 2019 auf Weltreise. Hier findest du einen Überblick über alle Weltreise-Artikel.

Tag 24: Auf nach Antigua

Nach 6 Nächten am Atitlán See hieß es nun Abschied nehmen. Heute sollte es weiter nach Antigua gehen. Für 8 Uhr hatten wir einen Shuttlebus gebucht, der uns in die ehemalige Hauptstadt bringen sollte.

Auf dem Weg von unserer Hütte zum vereinbarten Treffpunkt hatten wir sogar einen Begleiter. Einer der vielen Hunde der Stadt wich uns während dem gesamten Weg durch den Ort nicht von der Seite. Auch vor dem Tourismusbüro angekommen, beschloss der Hund gemeinsam mit uns zu warten. Er legte sich wie ein Wachhund direkt an unsere Rucksäcke.

Etwas nach 8 Uhr stand der Bus auch schon bereit. Und los ging es.

Auch wenn der Atitlán See und Antigua Guatemala nur rund 50 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt liegen, dauerte die Fahrt zwischen den beiden Orten fast 5 Stunden. Schuld daran ist die hügelige Umgebung. Alleine die Fahrt vom See zum Panamericana-Highway dauerte eine gute Stunde.

Gegen Mittag erreichten wir dann Antigua. Abgesetzt wurden wir in der Nähe des zentralen Parks. Der spanische Einfluss der Stadt war nicht zu übersehen: Wie auch schon in vielen Städten in Mexiko war dieser Park der Mittelpunkt der Stadt, in dessen unmittelbarer Entfernung viele wichtige Gebäude platziert waren.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft fielen uns auch die Architektur der Häuser auf, die viel mehr denen aus Mexiko, als denen in Xela glichen. Am nächsten Tag sollten wir auch den Grund dafür erfahren.

Da wir etwas später als gedacht in unserer Unterkunft “Tamarindo” angekommen waren, mussten wir etwas warten, bis wir unser Zimmer beziehen konnten. Insgesamt gab es lediglich 5 Zimmer, deshalb waren die Besitzer nicht immer anwesend.

Nachdem wir ein bisschen entspannt hatten, ließen wir den Tag mit einem kleinen Stadtrundgang und einem guatemaltekischen Essen in einem kleinen Restaurant ausklingen.

In Antigua findet jeder etwas Gutes zu essen…
In Antigua findet jeder etwas Gutes zu essen…
… auch vegetarische Optionen findet man in Antigua.
… auch vegetarische Optionen findet man in Antigua.
An der Iglesia de la Merced gibt es am Wochenende tolle guatemaltekische Spezialitäten.
An der Iglesia de la Merced gibt es am Wochenende tolle guatemaltekische Spezialitäten.

Tag 25: Kolonialstadt Antigua

Wir hatten – bestätigt durch die guten Erfahrungen in den bisherigen Städten beschlossen, Antigua wieder einmal durch eine Free Walking Tour zu besichtigen. Pünktlich um 10 Uhr starteten wir an der “Iglesia de la Merced” Kirche. Wir trafen hier auch Reisende, die wir bei der Überfahrt nach Guatemala kennengelernt haben. So klein ist die Welt. Zumindest die der Touristen. 😉

Gleich zu Beginn wurde uns erklärt, wie unterschiedlich Antigua zu den anderen Städten in Guatemala war. Die Stadt war früher als Hauptstadt von den Spaniern gegründet worden. Deshalb auch die Architektur! Sie sei nicht vergleichbar mit irgendeiner der anderen Städte in Guatemala und damit nicht typisch guatemaltekisch.

Allerdings sind die Tage an denen Antigua die Hauptstadt von Guatemala war schon einige Jahre her. Genauer gesagt seit 1776, nachdem die Stadt davor von einem großen Erdbeben fast komplett zerstört worden war. Ihre Lage in der Nähe dreier großer Vulkane stellte sich als die nicht gerade sicherste heraus. Also wurde die Hauptstadt an einen sichereren Ort verschoben, an den an dem sie auch heute noch steht: Guatemala City.

Von unserem Ausgangsort an der Iglesia de la Merced spazierte unsere Gruppe weiter zum Arco de Santa Catalina – dem wahrscheinlich meistfotografierten Wahrzeichen von Antigua. Der ikonische gelbe Bogen auf dessen Oberseite eine Uhr eingebaut ist, sieht direkt von dem Agua Vulkan auch außergewöhnlich aus.

Weiter besuchten wir ein Museum, in dem die lokale Schokoladenproduktion beschrieben wurde. Nach ungefähr 2 Stunden endete die Tour in einem kleinen Garten nahe der Kirche “Santuario Arquidiocesano del Santo Hermano Pedro”.

Am Abend wanderten wir noch einige Meter zum Cerro de la Cruz, einem Aussichtspunkt über der Stadt. Mit dieser tollen Aussicht beschlossen wir auch die heutige Stadterkundungstour.

Viel ist los auf den Straßen von Antigua.
Viel ist los auf den Straßen von Antigua.
Auch wenn viele Touristen die Stadt besuchen, sieht man viele Einheimische in Antigua.
Auch wenn viele Touristen die Stadt besuchen, sieht man viele Einheimische in Antigua.
Vom Cerro de la Cruz hat man einen Ausblick über die gesamte Stadt von Antigua Guatemala.
Vom Cerro de la Cruz hat man einen Ausblick über die gesamte Stadt von Antigua Guatemala.

Tag 26: Die Vorbereitungen laufen

Ich war – wie immer – auch an diesem Morgen früh wach. Diesmal konnte ich mich allerdings auch überwinden aufzustehen. Und es lohnte sich.

Um kurz nach 6 Uhr war die Stadt noch fast menschenleer. Nur ein paar Einheimische tummelten sich in der Straße. Nichts war zu merken von dem anstehenden Touristenansturm — anders als Xela ist Antigua sicher einer der meistbesuchtesten Orten in Guatemala.

Sogar den Arco de Santa Catalina konnte ich an diesem Morgen fast ohne Menschen fotografieren.

Der Rest des Tages stand unter einem Motto: Unsere Tour auf den Acatenango Vulkan zu buchen. Schlussendlich hatten wir uns für das Tropicana Hostel als Touranbieter entschieden — Danke an Martina und Max von travelgrapher.de für den Tipp!

Nach einer Riesenportion Nudeln gingen wir früh ins Bett, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Morgens sind noch kaum Menschen am Arco de Santa Catalina.
Morgens sind noch kaum Menschen am Arco de Santa Catalina.
Wunderschön ist der Sonnenaufgang in den Gassen von Antigua.
Wunderschön ist der Sonnenaufgang in den Gassen von Antigua.

Tag 27 und 28: Der Acatenango Vulkan

Ganz gut hatten wir nicht geschlafen, waren wir doch etwas aufgeregt vor dem heutigen Start unserer Wanderung. Mit fast 4.000 Metern ist der Acatenango einer der höchsten Erhebungen von Zentralamerika.

Um 8 Uhr fanden wir uns im Hostel Tropicana zum Frühstück ein. Noch ahnten wir nicht, dass uns unglaubliche Aussichten, ein wahnsinns Sonnenuntergang, aber auch Sturm und eine – fast – schlaflose Nacht bevorstand.

Da unsere Erlebnisse dann doch etwas zu viele für diesen Bericht waren, haben wir beschlossen mit “Der Acatenango: Bist du bereit diesen Vulkan zubesteigen?” einen gesonderten Bericht über diese Wanderung zu schreiben.

Unglaubliche Bilder vom Fuego…
Unglaubliche Bilder vom Fuego…
…doch dann kamen Wolken…
…doch dann kamen Wolken…
…und der Nebel.
…und der Nebel.

Tag 29: Bloß nicht zu viel gehen

Aua! Bloß nicht zu viel gehen. Der gestrige Abstieg hatte es in sich; unsere Oberschenkel ließen uns das bei jedem Schritt merken. Deshalb beschlossen wir auch den größten Teil des Tags in unserer Unterkunft zu verbringen.

Nur einmal mussten wir trotzdem raus: Erstens ließen uns unsere Mägen verstehen, dass wir dringend nach Essbarem Ausschau halten sollten, und zweitens hatten wir unsere Weiterfahrt noch nicht geplant.

Da sich langsam unsere Tage in Zentralamerika dem Ende zuneigten – viel zu schnell waren diese vergangen – mussten wir uns langsam wieder Richtung Norden orientieren. Definitiv würden wir in Flores Station machen, allerdings wollten wir den langen Weg durch einen Besuch der wohl schönsten Wasserfälle von Guatemala versüßen: Semuc Champey.

Und du?

Warst du schon mal in Antigua? Oder steht die Stadt auf deiner nächsten Reise an? Schreibe uns in die Kommentarbox. Wir freuen uns auf deine Nachricht. 😉

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