Rumänien intensiv – Unsere Rundreise mit Mietwagen (+Route)

access_time 27. September 2019 place Rumänien local_offer ,

Rumänien intensiv – Unsere Rundreise mit Mietwagen (+Route)

Janine  Rumänien! Das ist mal ein Land voller Kontraste und so unterschätzt. Unsere Route mit dem Mietauto führte von Bukarest nach Siebenbürgen bis in den Norden an der ukrainischen Grenze. Und zurück ging es über das artenreiche Donaudelta und das Schwarze Meer. Die Route führte uns immer wieder über die Karpaten und an der Gebirgskette vorbei. Einige Wanderungen liegen auf dem Weg aber auch einladende Mittelalter-Städtchen. Alle Details gibt es nachfolgend in unserem Roadtrip-Blogartikel.

Unsere Route durch das Land Rumänien

Auf der Route liegen die folgenden Regionen Rumäniens: Bukarest, die Wallachei, Transilvanien (Siebenbürgen), Maramureș, Bucovina, Moldau, und Dobrudscha (Mahmudia, Constanta).

Die Fahrt führt an einigen UNESCO Weltkulturerbe und UNESCO Welterbestätten vorbei: Das historisches Zentrum von Sighișoara (Schäßburg) erbaut von den Siebenbürger Sachsen, ein paar Holzkirchen und Klöster in Maramureș und der Moldau, einige Dörfer mit Kirchenburgen in Transsilvanien (z. B. Biertan) und das Biosphärenreservat Donau Delta.

Während des Roadtrips gibt es unzählige Wander-Pfade, Tierbeobachtungen (Bären, Wölfe, Luchse und so weiter) Stadt-Besichtigungen inklusive Schlösser, Burgen und historische Klöster und eine Bootsfahrt im Donaudelta auf der Route.

Und nicht zu vergessen: Eine der beeindruckendsten Hochstraßen der Welt: Der Transfăgărășan.

Stopp 1: Hauptstadt Rumäniens – Bukarest

Bukarest ist eine modern und gleichzeitig historische Stadt, die im europäischen Vergleich ziemlich unterschätzt wird.

In Bukarest starteten wir unseren Rumänien-Urlaub, aber zunächst verbrachten wir ein paar Tage ohne Auto. Bukarest kann man nämlich sehr gut zu Fuß erkunden.

Bukarest ist eine so vielseitige Stadt, sodass wir ihr einen eigenen Beitrag gewidmet haben. Alle Sehenswürdigkeiten und wo man Speisen kann, haben wir separat aufgelistet.

  • Einwohner: über 1,8 Mio
  • Unser Aufenthalt: 5 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Economic Low Buget Old Center Bucharest Apartment über Airbnb gebucht (sehr zu empfehlen)

Am Flughafen Henri Coandă in Otopeni mieteten wir einen Mietwagen (einen weißen Dacia Logan) für 22 Tage und fuhren weiter Richtung Brasov.

Stopp 2: Brașov (Kronstadt) in Transilvanien (Siebenbürgen)

Auf der Fahrt legten wir zwischen Bukarest und Brasov ein paar Haltestationen ein. Im Ort Sinaia fanden wir nur sehr schwer einen Parkplatz, sodass wir das Schloss Pelișor nur von Weitem sahen. Etwas weiter außerhalb lag noch das Schloss Peles, wo die Parksituation doch besser aussah. Und das ist in der Nebensaison.

Etwas später fuhren wir am berüchtigten Schloss Bran vorbei, das als die Burg von Dracula gilt. Dies ist allerdings nur ein Gerücht. Inzwischen weiß eigentlich jeder, dass sich Graf Dracula dort niemals aufgehalten hat. Dennoch ist der Ort von Touristen-Massen umzingelt. So ersparten wir uns den Besuch des Schlosses Bran.

Am nächsten Morgen besuchten wir das Bärenreservat im nahe liegenden Ort Zărnești. Das Bären-Sanctuary hat von dienstags bis sonntags von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Eine erforderliche Tour dauert etwa zwei Stunden.

Einen Tag später nahmen wir unsere erste Wanderung im Piatra Mare-Massiv auf, das nicht weit von Brasov entfernt liegt. Die Schluchtwanderung über 7 Leitern und der weiterführende Wanderpfad bis auf den Gipfel hinauf haben sich alle Male gelohnt.

Die Stadt Brasov, die übrigens früher unter dem deutschen Namen Kronstadt geführt wurde, hat selbst auch einiges zu bieten: Es gibt einige geschichtliche Bauwerke, wie die Schwarze Kirche (Biserica Neagră), eine ortodoxe Kathedrale und das Alte Rathaus. Auch der sehr lebhafte Platz bietet Möglichkeiten zur Einkehr.

Am letzten Tag nahmen wir bei einer Wildlife-Exkursion in einer Kleingruppe teil. Unser Guide Dan hat uns einiges zum Spurenlesen an Praxisbeispielen beigebracht. Nun können wir (zumindest ansatzweise) Spuren von Bären, Wölfen und weiteren Tieren erkennen.

  • Einwohner: über 250.000 (siebentgrößte Stadt in Rumänien)
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Luna Apartment * (zu empfehlen)

Stopp 3: Pitești in der Wallachei

Pitești gehört zum Kreis Argeș und ist der ideale Ausgangsort, um auf der berüchtigte Hochstraße Transfăgărășan zu fahren.

In Pistesti schliefen wir eine Nacht, um so am nächsten Morgen gleich den bekannten Transfa zu passieren.

Das wahre Drakula-Schloss liegt übrigens auf dem Weg zum Transfăgărășan. Die Burg Poenari liegt kurz vor der Einfahrt auf die Panoramastraße Transfăgărășan.

Der Transfăgărășan-Highway ist zurecht eine der beeindruckendsten und nicht ungefährlichen Hochlandstraßen der Welt. Eine absolute Sehenswürdigkeit in Rumänien. Und auf dem Weg liegen noch weitere Highlights.

Die außergewöhnliche Straße besteht aus unendlich vielen engen und breiteren Kurven, und zahlreichen Parkbuchten und Aussichtspunkten. Auf jeden Fall stoppen alle Autofahrer am höchsten Punkt des Transfăgărășan. Von dort aus kann man beinahe kilometerweit in die nächsten Ortschaften schauen. Hoch oben liegt auch gleich eine weitere Sehenswürdigkeit: Der Gletschersee Bâlea. Nicht wirklich überraschend ist es, dass es dort auch ein paar Cafés und Restaurants gibt.

Einen weiteren Halt auf den Transfăgărășan legten wir bei dem Wasserkaskaden Cascada Bâlea ein. Wer bis zu den Wasserfällen vordringen will, der muss in etwa zwei herausfordernde Kilometer über Steine hochklettern.

Stopp 4: Sibiu (Hermannstadt) in Transilvanien

Auch wenn die Stadt über 140.000 Einwohner verzeichnet, ist der Stadtkern von Sibiu angenehm überschaubar. Es gibt einen großen Platz mit schönen, pastellfarbenen Häuserfassaden und, was richtig unheimlich wirkt: Aus den Dächern stechen Augen hervor, durch die man sich ein wenig beobachtet fühlt.

Das Café Wien lag auf dem Innenhof einer Kirche und bot einige Mehlspeisen nach österreichischer Küche an: Wir verköstigten pseudo-österreichischen Strudel mit Vanillesauce. Das Café ist definitiv einen Stopp wert.

Stopp 5: Sighișoara (Schäßburg) in Transilvanien

Auf dem Weg von Hermannstadt nach Schäßburg passierten wir mit einem kurzen Umweg die Kirchenburg Biertan und.

Das Städtchen Sighisoara ist im Deutschen unter dem Stadtnamen Schäßburg bekannt. Um in den Stadtkern zu gelangen, muss man erst einmal ein paar Meter bergauf gehen, denn das mittelalterliche Örtchen thront auf einem Hügel. Der höchste Punkt liegt neben einer Kirche und einem mystischen Friedhof. Angeblich liegt das Geburtshaus von Graf Dracula (Casa Vlad Dracul) in der Stadt. Viele der Häuserfassaden sind bunt angestrichen und auch ein Besuch der hinteren, versteckten Gassen lohnt sich. Der historische Stadtkern von Schäßburg zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das Café International war für uns ein gemütlicher Halt, um eine Süßspeise und Kaffee zu uns zu nehmen. Wir empfehlen es auf jeden Fall weiter.

In Schäßburg haben die Häuserdächer, wie auch in Hermannstadt, zwei Gucklöcher, die wie Augen aussehen.

Von unserer Unterkunft aus, die noch höher lag als der Schäßburg-Stadtkern, hatten wir eine sehr schöne Aussicht.

  • Einwohner: über 28.000
  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Pensiunea Stejarul * (sehr zu empfehlen)

Stopp 6: Cluj Napoca (Klausenburg) in Transilvanien

Wenn man Sighisoara weiter nach Cluj Napoca fährt, passiert man die Salzminen-Stadt Turda. Die Salzmine ist inzwischen zu einem Vergnügungspark umgebaut und liegt tief unter der Erde. Tief im Untergrund liegen Tischtennisplätze und Minigolfanlagen, ein kleines Riesenrad und ein Salzsee, in diesem man mit einem Bötchen fahren kann. Ein solcher Ort ist wirklich einmalig und wir empfehlen unbedingt einen Besuch des Salzbergwerks Salina Turda.

Auch Cluj Napoca gehört noch zu Transsilvanien (Siebenbürgen) und ist die zweitgrößte Stadt in Rumänien. In der Innenstadt findet man alte historische Bauwerke und eine gemütliche Fußgängerzone. Dennoch versprüht Cluj Napoca nicht denselben Flair wie Rumäniens Hauptstadt Bukarest. Einen halben Tag in Cluj Napoca zu verbringen reicht völlig aus.

Nicht weit von Cluj Napoca entfernt, erreicht man die Stadt Turda. Wir fuhren also in die entgegengesetzte Richtung zurück nach Turda, um wandern zu gehen. Die beeindruckende Schlucht, die man schon aus weiter Entfernung sehen kann, bot einen wunderschönen Wanderpfad entlang des Flusses an. Der Turda Gorge (Turda Schlucht) ist in Google Maps als Cheile Turzii betitelt. Mehr Infos und die GPS-Koordinaten findest du im Rumänien-Wanderartikel.

  • Einwohner: über 320.000 (zweitgrößte Stadt Rumäniens)
  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Casa Roz Hostel * (zu empfehlen)

Stopp 7: Sighetu Marmatiei in Maramureș

Wenige Meter von der ukrainischen Grenze entfernt lag dieser Ort. Und das war auch schon fast das Beeindruckendste an dem Ort. Die Stadt ist quasi der Außenposten der Europäischen Union. Nur der benachbarte Fluss trennt Rumänien und die Ukraine voneinander. Der Fluss war recht flach, sodass man hätte einfach hindurch spazieren können. Die offizielle Grenze lag allerdings auch nicht weit entfernt und stimmte den Grenzübergang mit einer Pizzeria ein.

  • Einwohner: über 35.000
  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Pensiunea TAVISA * (zu empfehlen)

Stopp 8: Suceava in Bucovina

Die Stadt Suceava gehört zur Region Moldavia (nicht zu verwechseln mit dem Land Moldawien).

Moldavia und Suceava sind vor allem für sehr alte und bedeutende Klöster bekannt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.

Der Reiseführer Lonely Planet schlägt eine Kloster-Route über 200 Kilometer vor, um einige von diesen zu besichtigen. Um ehrlich zu sein: Wir haben uns diese Kloster-Route gespart, denn unsere Recherche ergab, dass die Klöster zum Verwechseln ähnlich aussahen. Idealerweise besucht man das nächste von Suceava und damit hat man dann theoretisch alle gesehen. 😉

Suceava ist die zweitgrößte Stadt in der Region und besitzt einen Stadtkern mit ein paar Restaurants. Wir können das Restaurant Centru Vechi empfehlen.

Stopp 9: Izvoru Muntelui in der Moldau

In dem kleinen Ort Izvoru Muntelui legten wir einen nächtlichen Zwischenstopp ein, um die weite Strecke zum Donau Delta über mehrere Etappen aufzuteilen. Auf der Fahrt passierten wir den beeindruckenden Stausee Lacul Bicaz und umfuhren den See fast ganz. Leider nicht ganz beabsichtigt, denn es gab immer mal wieder Straßensperrungen, die teilweise hätten auf unbefestigten Straßen durch ein großes Waldgebiet geführt.

Alternativ zu Izvoru Muntelui gibt es noch weitere Orte mit Unterkünften rund um den Stausee Bicaz.

  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Pensiunea Bobu * (sehr zu empfehlen)

Stopp 10: Focșani in der Moldau

In Focsani übernachteten wir auch nur, um am nächsten Morgen die restliche Fahrt zum Donau Delta zu schaffen. Wirklich viel zu bieten hat die Stadt nicht, aber es gibt einen kleinen Stadtkern mit ein paar Restaurants.

  • Einwohner: ca. 80.0000
  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Casa Rustica * (zu empfehlen)

Stopp 11: Mahmudia am Donau Delta

Mahmudia gehört zum Kreis Tulcea und liegt etwa 30 Kilometer abseits und etwas ruhiger, aber dennoch nah am Wasser des Donau Deltas gelegen.

Wir übernachteten in einer kleinen Holzhütte auf einem Campingplatz mit einer offenen Küche im Außenbereich. Drumherum gab es Weintrauben, Tomaten, Paprika, Aubergine, Erdbeeren und so weiter zum Selbstpflücken. Da es außerhalb der Saison war, teilten wir uns den Camping-Platz (insgesamt 10 Holzhütten) gerade mal mit zwei weiteren Paaren. Direkt in der Natur gelegen verbrachten wir hier die wohl entspannteste Zeit in der unserer Meinung nach schönsten Unterkunft auf unserer Rumänien-Rundreise. Ein Supermarkt ist fußläufig etwa 1,3 Kilometer entfernt.

Unser Host organisierte uns eine Bootsfahrt über 2,5 Stunden am Morgen. Wir und ein anderes Paar waren die einzigen auf dem kleinen Boot zusammen mit dem Bootsmann. Was wir für die Bootsfahrt gezahlt haben, das erfährst du in unserem Rumänien-Kostenartikel. Die Bootsfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn nicht mehr all zu viele Vogelarten zu sehen waren. Die Landschaft, die wir vom Boot sahen, war einfach unglaublich schön.

  • Einwohner: über 2.300
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Camping La Gradina * (zu empfehlen)

Stopp 12: Constanța am Schwarzen Meer

Die Hafenstadt Constanța ergab einen weiteren Kontrast zur bisherigen Route. Orientalisch geprägt findet man in Constanța Moscheen und Minarette. Im späten September waren die Wellen rau und die Strände leer. Im Sommer wird an den Stränden sicherlich viel mehr los sein.

Am Strand von Constanța liegt die Ruine eines alten Casinos. Die Kulisse des Casinos direkt am Meer ist einfach nur wundervoll. Ansonsten gibt es einen gemütlichen Stadtkern mit Fußgängerzone.

Rückkehr nach Bukarest

Am letzten Tag in Rumänien besuchten wir unsere Lieblingslokale in Bukarest und verbrachten einen ruhigen Abend ohne weiteres Programm.

  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Pura Vida Sky Bar & Hostel * (4-Bett-Zimmer)
  • Weiterfahrt nach Bulgarien (Varna am Schwarzen Meer) mit dem Fernbus

Erfahrung mit dem Mietwagen in Rumänien

Nicht das erste Mal buchten wir einen Mietwagen über billigermietwagen.de (unser Empfehlungslink). Bereits gute Erfahrung machten wir mit der Mietwagen-Preisvergleich-Plattform mit Autos auf den Azoren und Mallorca.

Von Bukarest Stadt aus fuhren wir wieder zum Flughafen, um unseren Mietwagen abzuholen. Etwas außerhalb brachte uns ein Shuttle der Mietwagenfirma zum Büro. Zwar versuchte uns die Dame dort eine zusätzliche Versicherung aufzuschwatzen und beinahe zu drohen, dass in Rumänien auf jeden Fall Unfälle und Schäden am Auto passieren. 😀 Bei der Abgabe des Autos gab es zum Glück keine Anstalten.

Straßenverhältnisse, Parken und Maut-Straße in Rumänien

Viel besser als gedacht sind die Straßenverhältnisse in Rumänien. Wir hatten zuvor in Reiseberichte gelesen, dass viele Straßen sehr schwer zu befahren sind, und wenn überhaupt nur in einem sehr langsamen Tempo. Dem können wir definitiv widersprechen.

Es gab Ausnahmen, wie die Zugangsstraße in das Bären-Sanctuary in Zarnesti und von Bukarest nach Brasov. Aber manchmal waren die „Schleichwege“ doch schneller zu befahren, als die geschäftigen Hauptstraßen, wo es immer mal wieder aufhaltende Baustellen gab.

Die Rumänen selbst fahren sehr zugig und überholen auch gerne mal in ungünstigen Situationen. Meistens fahren sie vierzig Kilometer die Stunde schneller als erlaubt. Es gibt immer mal wieder Polizeikontrollen, aber das stört die Einheimischen beim hektischen Fahrstil nicht.

In den beliebten Orten wie Sinaia und Schloss Bran sind die Parksituationen sogar außerhalb der Saison (Mitte September) schwierig bis teuer. Uns ist aufgefallen, dass, wenn man einfach ein paar Hundert Meter weiter fährt, findet man einige freie und kostenlose Parkplätze. Das gilt auf für das Parken für Großstädte wie Brasov, Cluj Napoca und Suceava.

Wir suchten immer nach Unterkünften, wo das kostenlose Parken mitinbegriffen ist. Häufig konnten wir trotzdem zu Fuß in den Stadtkern laufen.

Unsere Mietwagen-Firma wies uns bei der Abholung des Autos darauf hin, dass ein Streckenabschnitt zwischen Constanta und Bukkarest gesondert gebührenpflichtig ist. Die Maut-Gebühr kann man bereits vorab online zahlen, sofern man die rumänische Sprache beherrscht, andererseits passiert man auf der Brücke ohnehin einen Schalter (ganz rechts außen), an dem man die 13 Lei in bar zahlen muss.

Welche Ausgaben wir für und mit unserem Mietwagen haben, das erfährst du im Artikel Was kostet eine Rundreise mit Mietwagen durch Rumänien?.

Unser Fazit zum Rumänien-Roadtrip

Die absoluten Highlights waren die süßen, mittelalterlichen Städtchen in Siebenbürgen (Transilvanien), die Wanderungen in den Karparten, die Bärenbegegnungen und das Spurenlesen mit dem Wildlife-Guide Dan.

Gefühlt hat man immer zu wenig Zeit in einem Land. Ein paar Tage mehr haben uns sicherlich in Brasov gefehlt. Von dort aus hätte es noch einige Wanderungen mehr gegeben. So haben wir auf jeden Fall einen Grund, nochmal nach Rumänien zu kommen. Und dann vor allem den Westen an der ungarischen Grenze kennenzulernen.

Amüsant fanden wir, dass so viele Orte um die Drakula-Sage kämpfen und irgendwelche Burgen, Schlösser und Geburtshäuser „erfinden“, um offensichtlich was vom Drakula-Kuchen abzubekommen. Souvenirs rund um Drakula kann man also fast überall kaufen.

In Rumänien und vor allem in Siebenbürgen nahmen wir deutlich wahr, dass die Deutschen dort ihre Spuren hinterlassen haben. Viele Ortsschilder und Tafeln an historischen Gebäuden kann man in Deutsch lesen. Viele der über 50-jährigen schienen ganz gut Deutsch sprechen zu können. Also, man muss gut aufpassen, was man in der eigenen Sprache laut sagt. 😉

Inspiriert haben uns die Reiseblogs aconcagua.de (Beitrag ), Backpacking & Travel (Beitrag ) und Probst-Fotografie (Beitrag ).

Außerdem empfehlen wir den Podcast von Welttournee über Rumänien und die ARD-Reisereportage in der Mediathek zu Rumänien .

Auf alles eine Antwort: Unser Reiseführer für Rumänien

Auf alles eine Antwort: Unser Reiseführer für Rumänien

Seit einigen Jahren besorgen wir uns den Reiseführer von Lonely Planet für die Vorbereitung und die eigentliche Reise.

Für Rumänien schafften wir uns also den Lonely Planet in der Ausgabe „Romania & Bulgaria“ an und studierten den Reiseführer intensiv. Er half uns bei der Zusammenstellung der Route als auch vor Ort, um sehenswerte Orte auszumachen.

Lonely Planet Buch* | Lonely Planet kostenlos auf dem Kindle* | Unlimitd Kindle kostenlos testen (30 Tage) *

 

*In diesem Artikel sind Affiliate-Links enthalten. Ein kleiner und kostenloser Beitrag für dich als Leser, aber ein großer un unterstützender Beitrag für uns als Reiseblogger. Affiliate bedeutet, dass wir für bestimmte Produkte oder Unterkünfte, die du über einen Link auf unserer Website kaufst oder buchst eine kleine Provision erhalten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir auch selber nutzen oder mit gutem Gewissen weiterempfehlen können.

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Kommentare

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Angela

Vielen Dank für die tollen Eindrücke! Das Foto von der Höhrenstraße hat mich so beeindruckt, dass ich nun unbedingt mehr über Rumänien wissen wollte. Nachdem ich jetzt euren Beitrag gelesen habe, steht wieder ein Land mehr auf der Bucketlist...
Liebe Grüße
Angela

    Janine

    Hallo Angela,

    die beeindruckende Hochstraße ist leider nur wenige Monate im Jahr geöffnet. Das sollte man unbedingt bei der Planung berücksichtigen.
    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr es bald auch hinschafft. :)

    LG, Janine

Irina

Hallo,

ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für den tollen Beitrag bedanken, der mich an meine eigenen Reiseerlebnisse in Rumänien erinnert haben.
Schön länger träume ich davon, dies noch einmal zu wiederholen.
Dank des Artikels rückt der Wunsch wieder weiter nach oben auf der Liste.

Herzliche Grüße
Irina

    Janine

    Hallo Irina,
    vielen Dank für die lieben Worte. ;-)
    Rumänien hat schon was Faszinierendes. Da kann man hoffen, dass es noch länger so bleiben wird. Ich möchte in ein paar Jahren auch gern nochmal hin.
    VG, Janine

Lena von Reisemoewe.net

Hey ihr Beiden,
was für ein toller Beitrag!
Rumänien hat so viel schöne und vorallem auch außergewöhnliche Dinge zu bieten.
Ich würde am liebsten jetzt gleich in den Flieger steigen!

    Janine

    Hallo Lena,
    vielen Dank für die Blumen. ;)
    In Bukarest haben wir Deutsche getroffen, die sind die Strecke sogar von Deutschland aus mit dem Auto gefahren.
    LG, Janine

Mandy

Hallo Ihr Beiden,

cooler Beitrag und tolle Fotos. Euer Bericht macht richtig Lust, Rumänien zu bereisen. Neu war ist für mich, dass die Walachei in Rumänien liegt - Wissenslücke geschlossen. Klasse :-)
Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag!

Liebe Grüße
Mandy von maro-effekt.de

    Janine

    Hallo Mandy,

    lieben Dank für deinen Kommentar. Das war bei mir aber auch so. Die ganzen deutschsprachigen Städte, die in Rumänien liegen, haben mich überrascht. :)

    VG, Janine

Christian

Ein sehr schöner Artikel, ich komme zu einem sehr ähnlichen Ergebnis nach 3 Reisen in Rumänien. Super Land, total unterschätzt!

Grüße
Christian

    Janine

    Hallo Christian,
    lieben Dank.
    Wow, du warst sogar schon dreimal dort?! Wir werden bestimmt in den nächsten zwei Jahren auch nochmal hin und uns dann den Westen anschauen.
    LG, Janine

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