Warum du in Tulum und Valladolid nicht widerstehen kannst, in diese Cenoten zu springen

access_time 8. März 2019 place Valladolid, Tulum, Mexiko local_offer

Warum du in Tulum und Valladolid nicht widerstehen kannst, in diese Cenoten zu springen

Janine  Rund um Tulum und Valladolid findet man sie überall: Die Cenoten. Cenoten sind mit Süßwasser gefüllte Höhlen. Und das Schöne daran: Man kann in diesen Wasserlöchern schwimmen, schnorcheln und sogar tauchen. Wir haben uns in Mexiko auf den Weg gemacht, um in ausgewählten Cenoten zu schwimmen.

Was ist denn eine Cenote?

Eine Cenote ein mit Süßwasser gefülltes Kalksteinloch. Sie entsteht dadurch, dass Höhlendecken einstürzen und sie so zugänglich werden. Durch diese Öffnung kann sich die Cenote auch mit Regenwasser füllen. In den Cenoten schwimmen Fische, Schildkröten und weitere Tiere. Das Wasser ist extrem sauber und klar. Häufig kann man bis auf den Grund schauen.

Unter vielen der Cenote finden Taucher riesige, verschachtelte Unterwasserhöhlensysteme vor. In Mexiko liegt übrigens das größte der Welt – mit einer beeindruckenden Gesamtlänge von über 1000 km.

Wie viele Cenoten gibt es?

Es gibt Tausende. Nicht nur in Mexiko sondern auch im benachbarten Belize gibt es Cenoten.

Die meisten Cenoten befinden sich in den mexikanischen Bundesländern Yucatan und in Quintana Roo. So also auch in Tulum und Valladolid.

Was kann ich in einer Cenote tun?

Kurz gesagt: Hineinspringen, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen oder einfach die Schönheit bewundern.

Jede Cenote hat ihre persönlichen Highlights. So bieten die Cenoten-Besitzer – ja, die Cenoten sind meist in Privatbesitz – entsprechende Ausrüstung zum Schnorcheln oder Tauchen. Wie bereits beschrieben ist das Wasser kristallklar. Viele Fische und Schildkröten kann man so ideal beobachten.

Und natürlich dürfen die vielen Fotos und Videoaufnahmen unter Wasser nicht fehlen. Pack die GoPro ein und springe mindestens in eine der Cenoten hinein!

Cenoten bei Tulum und Valladolid

Vor lauter Cenoten weißt du sicherlich nicht – genauso wie wir damals – welche Cenoten es alles gibt, wo sie zu finden sind und welche überhaupt lohnenswert sind.

In der nachfolgenden Map siehst du die Cenoten in der näheren Umgebung von Tulum und Valladolid. Aktiviere deinen Standort und du siehst, welche Cenoten in deiner Nähe zu erkunden sind.

Einen weiteren Cenoten-Guide gibt es in einem englischsprachigen Artikel . Aus diesem wurde die obige Map verwendet.

Am flexibelsten bist du mit einem Fahrrad unterwegs. Dieses kannst du dir an diversen Orten in Tulum ausleihen. Wir haben 150 Pesos (rund 6,80 Euro) für eine Person und Tag für das Rad gezahlt. Auch in Valladolid kann man sich Fahrräder ausleihen oder die Cenoten in der näheren Umgebung zu Fuß erkunden.

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Nachfolgend stellen wir die Cenoten vor, die wir besucht haben. Diese können wir in jedem Fall weiterempfehlen..

Tulum: Unser Besuch der Cenote Car Wash (auch Aktun-Ha genannt)

Von Tulum-Zentrum ist diese Cenote circa neun Kilometer entfernt. Vorher passiert man ein paar andere Cenoten.

Die Cenote Car Wash ist wie ein See geformt. Die typische Höhle ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Das Wasser ist so türkis und klar, dass wir die Fische vom Ufer aus beobachten konnten. Es war beinahe unheimlich, in das Wasser hineinzuspringen; so sah ich doch schon den Grund der Cenote. Und was dort alles wucherte.

Ebenso unheimlich: Hier soll sogar ein Kaiman – ein kleines Krokodil – schwimmen. Zum Glück habe ich hiervon erst erfahren, als wir die Cenote verlassen haben.

Besonders schön soll hier das Schnorcheln sein. Daher kann man sich die passende Schnorchelausrüstung gleich am Empfang ausleihen.

Samstags gegen elf Uhr besuchten nur wenige Menschen die Cenote; ein Glück für uns. So wollten wir die Cenoten mit den höchsten Besucherzahlen (wie die Gran Cenote) meiden. Der Eintritt belief sich bei 100 Pesos (rund 2,30 Euro) pro Person.

Tulum: Unser Besuch der Cenote Calavera

Aus Richtung Tulum ist dies die erste Cenote und gerade mal drei Kilometer weit entfernt.

Unterschiedlicher hätten die beiden Cenoten nicht sein können.

Bei der Cenote Calavera standen wir direkt vor der Höhle und schauten hinab ins dunkle Tief. Wären da nicht schon ein paar andere Besucher ins Loch gesprungen, so hätte ich mich sicherlich nicht hinein getraut.

Calavera besteht sogar aus drei sichtbaren Löchern. Einem Großen, in das die meisten springen. Vor allem die Anfänger. Und zwei kleinere Löcher für die Mutigen. So muss man seinen Sprung richtig berechnen, um nicht gegen die Felsen zu springen. 😉 Nur die absoluten Angsthasen nutzen die Leiter, um ins Wasser zu kommen. Oder aber bleiben nur Zuschauer.

In der Höhle unten hängt eine Swing-Leine. Diese ist natürlich kein Teil der Höhle, sondern ermöglicht Foto-Shootings der besonderen Art. Wie gemacht für Instagram und co.

Im Wasser schwimmen nicht nur viele kleine Fische, sondern im dunklen Teil der Höhe – also dem Großteil – hängen Fledermäuse hinab. Die Cenote ist also sehr artenreich. Und das nicht nur unter Wassern.

Über eine lange Leiter klettert man wieder ans Tageslicht zurück nach oben.

Beliebt ist die Höhle bei Tauchern. Wir haben bestimmt sechs Taucher mit Komplettausrüstung gesehen. Das Höhlensystem um die Cenote muss sehr beeindruckend sein.

Hier waren wir an einem Samstag zur Mittagszeit. Zwar tummelten sich schon einige Besucher, aber es war überschaubar. Der Eintritt belief sich bei 100 Pesos (rund 4,60 Euro) pro Person.

Valladolid: Unser Besuch der Cenote Zaci

Diese Cenote Zaci liegt, unfassbar, direkt im Ortskern von von Valladolid. Dort wo man sie nie vermuten würde: In der Innenstadt, zu einem Restaurant gehörend.

Auch dieser Cenote sieht man ihre Höhlenartigkeit gleich an. Unter der Höhlendecke sind wir einmal ganz um das Wasserbecken herumgelaufen. Wir haben viele Fotos gemacht und die Fische in der Tiefe beobachtet. Ja, man kann tatsächlich kleine schwarze Fische von ein paar Metern Höhe aus im Wasser erkennen.

Viele der Schwimmer sprangen aus ein paar Metern Höhe in das Wasser. Voll war es am späten Montagnachmittag aber auch nicht.

Da unser Bauch durch das deftige Essen voll war, haben wir uns den Zugang zum Wasser leider ersparen müssen. Dennoch gibt es einige Fotos.

Durch unseren Restaurant-Besuch am frühen Abend, konnten wir uns sogleich den Eintrittspreis sparen. Der Eintritt zur Cenote kostet ohne Restaurant-Besuch aber auch nur 30 Pesos (rund 1,50 Euro). Wir als Restaurant-Besucher haben sogar einen “geheimen” Privatzugang zur Cenote nehmen können.

Unser Fazit zu den Cenoten

Auf jeder Mexiko-Reise auf der Yucatan-Halbinsel darf der Besuch einer Cenote – oder zwei, oder drei – nicht fehlen.

Wir sind nicht unbedingt die Wasserratten, aber wir sind extrem begeistert von diesen Süßwasserquellen mit kristallklarem Wasser. In zwei von dreien waren wir auch schwimmen.

Jede Cenote ist anders. Darum darf man bloß nicht nach dem Motto leben “Kennt man eine, kennt man alle”. Idealerweise sucht man sich in seinem Ort die nächsten Cenote aus oder plant sogar mal einen Cenote-Tag ein. So kann man auch gleich mal vom anstrengenden Sight-Seeing-Programm entspannen. 😉

Auf alles eine Antwort: Unser Reiseführer für Mexiko

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Seit einigen Jahren besorgen wir uns den Reiseführer von Lonely Planet für die Vorbereitung und die eigentliche Reise.

Für Mexiko schafften wir uns also den Lonely Planet in der Ausgabe „Mexiko“ an und studierten den Reiseführer intensiv. Er half uns bei der Zusammenstellung der Route als auch vor Ort, um sehenswerte Orte auszumachen.

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Und du?

Warst du schon mal in einer Cenote schwimmen? Oder hast du noch nie was von einer Cenote gehört?

Schreibe uns in die Kommentarbox. Wir freuen uns auf deine Nachricht. 😉

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