Griechenland intensiv – Unsere Rundreise mit Mietwagen (+Route)

access_time 18. November 2019 place Griechenland local_offer ,

Griechenland intensiv – Unsere Rundreise mit Mietwagen (+Route)

Janine  Griechenland hat uns geflasht. In vier Wochen haben wir das Festland und seine beeindruckenden Seiten ausgiebig kennengelernt. Die Kombination aus archäologischen Stätten, aber auch Großstadt, beeindruckende Natur und Landschaften, aber auch Stränden machen eine Griechenland-Rundreise perfekt. Unser Beitrag enthält eine Route für eine Rundreise und dient als Reiseführer. Er enthält viele Reisetipps und macht Lust, gleich morgen nach Griechenland zu reisen.

Unsere Route über das Festland von Griechenland im Herbst

Griechenland war das dritte Land auf unserer Tour durch Südosteuropa. Von Sofia (Bulgarien) aus kommend, fuhren wir mit dem Bus nach Thessaloniki.

Nach ein paar Tagen Thessaloniki und ein wenig Sightseeing liehen wir uns für die geplante Rundreise einen Mietwagen aus – und beendeten den Roadtrip vier Wochen später wieder in Thessaloniki.

Mitte Oktober lagen die Temperaturen bei strahlender Sonne immer noch weit über 20 Grad. Ein Monat später waren es bei unserer Rückkehr in Thessaloniki immer noch 20 Grad bei sonnigem Himmel.

Auf der vierwöchigen Rundreise lagen folgendende Regionen: Makedonien, Epirus, die Ionischen Inseln (Lefkada), Peloponnes, Athen, Thessalien und Zentralgriechenland.

Eine Mischung aus Großstadt, wie Thessaloniki und Athen, und Landschaften zum Wandern, Tiere beobachten bis hin zu türkisfarbenen Wasser und schönen Stränden, und gutem Essen und Trinken war alles auf der Rundreise dabei.

Stopp 1: Thessaloniki (Region Makedonien)

Thessaloniki ist Griechenlands zweitgrößte Stadt und liegt direkt am Meer. Ziemlich weit kann man an der Uferpromenade spazieren, aber auch in einigen Restaurants und Bars gut griechisch essen und trinken. Nicht weit vom Meer liegen römische, byzantinische und osmanische Hinterlassenschaften. Einige der alten Bauwerke und Ruinen gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Thessaloniki wirkte auf uns weniger touristisch als Griechenlands Hauptstadt Athen. In den vielen Cafés und Restaurants trafen wir so hauptsächlich auf Einheimische.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki listet Melanie auf ihrem Blog auf.

Was wir in Thessaloniki empfehlen können: Den Friseut My Barber, den Waschsalon Thesswash mit kostenlosen WiFi, das griechische Restaurant im Zentrum Kioupia, das griechische Café mit Selbstgebackenem To Neon.

Stopp 2: Agios Panteleimon (Region Makedonien)

Auf der Fahrt von Thessaloniki nach Agios Panteleimon legten wir eine Pause in dem sehr sehenswerten Ort Edessa ein. Auch wenn wir Wasserfälle für gewöhnlich nicht so beeindruckend finden, war der Wasserfall in Edessa doch sehr beeindruckend. Auch der Ortskern ist sehr schön, sodass sich der Halt hier auf jeden Fall für einen Spaziergang lohnt.

Auf der Weiterfahrt von Agios Panteleimon nach Kastoria fuhren wir einen kleinen Umweg Richtung albanischer und nordmazedonischer Grenze. Dort liegt der Nationalpark Prespa und der Prespasee direkt im Dreiländereck. Auf der griechischen Seite des Prespasees besuchten wir die Binneninsel Agios Achillios. Über eine lange Fußgänger-Brücke erreichten wir die Insel und konnten dem ausgeschilderten Spazierweg folgen. Auf dem Pfad liegen einige Kapellen und auch Kirchen-Ruinen, wie beispielsweise die Saint Achillios Basilica. Die Ruinen im Vordergrund und der See im Hintergrund ergeben ein besonders schönes Fotomotiv.

  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Hotel Limni * (sehr zu empfehlen, sehr schöner Seeblick, aber die Küche hat keine Ausstattung)

Stopp 3: Kastoria (Region Makedonien)

Kastoria liegt direkt am Ufer eines malerischen Sees. Direkt am Wasser liegen einige Restaurants und Cafés. Im Hinterland des Sees über mehrere Hügel verteilt liegt der historische Stadtkern von Kastoria.

Eine Infobroschüre des Tourismusbüros zeigt verschiedene Spaziergänge vorbei an Kastorias Sehenswürdigkeiten auf. Der Weg führt entlang von orthodoxen Kirchen und Ruinen. So groß ist die Stadt jedoch nicht, als dass man die Spaziergänge locker an einem Tag schaffen kann.

Im Café Zaza gab es den besten griechischen Kaffee, den wir in ganz Griechenland getrunken haben. Frapee (kalterm griechischer Kaffee) und dazu eine leckere Waffel ist der Tag kann nicht besser werden. 😉

  • Einwohner: über 47.000
  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Anastassiou Hotel * (zu empfehlen, toller Ausblick auf den See)

Stopp 4: Kalambaka bei den Meteora-Klöstern (Region: Thessalien)

Die schwebenden Klöster von Meteora sind ein bekanntes Fotomotiv, wenn es um mystische Orte geht.

Sechs der Klöster können noch heute besichtigt werden. Aus weiter Entfernung ist der Ausblick einfach unbezahlbar. Und das vor allem zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang.

Lies auch: Reisetipps für einen Besuch der Meteora-Klöster

Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft legten wir einen Halt in der Stadt Ioannina ein. Die Stadt liegt direkt an See (Limni Pamovitida) mit vielen Cafés und Bars direkt an der Uferpromenade. Und doch wieder anders beeindruckend als die Seen in Kastoria und Agios Panteleimon.

Ebenfalls am Seeufer von Ioannina gibt es eine archäologische Stätte (Its Kale) mit einer großen Mauer drum herum, die kostenlos betreten werden kann. Im Innenbereich liegt eine alte Mosche und das Grab von Ali Pasha.

Auch die Altstadt von Ioannina ist sehr sehenswert. So nahmen wir einen orientalischen, aber gleichzeitig modernen Hauch zwischen den engen Gassen wahr.

Stopp 5: Anatoli bei Ioannia (Region Epirus)

Da wir die Stadt Ioannina bereits am Vortag erkundeten, unternahmen wir von Anatoli einen Tagesausflug in die beeindruckende Vikos-Schlucht in der Region Zacharias.

Die Vikos-Schlucht ist nach dem Guinnesbuch der Rekorde die höchste Schlucht der Welt. Grundlegend hierfür ist das Verhältnis zwischen dem tiefsten Punkt in der Schlucht und dem höchsten Punkt.

Die bekannteste Aussichtsplattform ist diese direkt bei dem Kloster (Agia Paraskevi) im Ort Monodendri.

Eine ziemlich verborgene Aussichtsplattform erreicht man über einen Wanderpfad, der durch einen Waldabschnitt führt. Der genau Weg ist in der App MapsMe eingezeichnet und liegt direkt neben dem Amphitheater Monodendri.

Im Nationalpark Vikos-Aoos und rund um die Schlucht gibt es sehr viele Wanderpfade mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Da die Pfade an vielen Stellen sehr steil abwärts gehen würden, sollte man sich vorab beim Tourismus-Büro erkundigen und für die Wanderungen sehr viel Zeit einplanen.

Anders aber mindestens genauso beeindruckend sind die natürlichen Pools. Die sogenannten Papingo Rock Pools liegen etwa eine Stunde von der Vikos-Schlucht entfernt. Schwimmsachen einpacken nicht vergessen!

Die Pools und die Landschaft haben mich doch sehr an den Karijini-Nationalpark in Australien erinnert. Nur das die Papingo Rock Pools in weißen Stein eingebettet sind anstatt rotem Gestein.

Entlang des Schluchten-Ablegers zieht sich der Fluss kaskadenartig. Entlang des Wassers führt ein enger, abenteuerlicher Weg vorbei an den Felsen, die teilweise beklettert werden müssen.

Während unserer Reise im Oktober waren die Pools kaum besucht. Nur die wenigsten (eigentlich auch nur wir) Menschen spazierten ein paar Meter weiter vom Eintrittspunkt der Schlucht-Pools.

Auf dem Weg von Ioannina beziehungsweise Anatoli auf die Insel Lefkada gab es einige sehenswerte Orte, wo sich das Anhalten auf jeden Fall lohnt.

1.) Der Nationalpark Amvrakikos und seine Wetlands

Ziemlich faszinierend sind die Feuchtgebiete (Wetlands) im Nationalpark Amvrakikos. Wir sahen sehr viele Flamingos, das Wasser reflektierte passend und das Fotomotiv war perfekt. Entlang der Wetlands kann man sehr gut mit dem Auto entlang fahren, bis man auf der gegenüberliegenden Seite Nikopolis ankommt.

2.) Die archäologische Stätte von Nikopolis

Nikopolis war damals eine antike, römische Stadt und wurde im 12. Jahrhundert aufgegeben. Die hinterblieben, ziemlich lang gezogenen Mauern und Bauwerke sind in einem guten Zustand. Ein großer Teil der Anlage kann auf eigene Faust erkundet werden. Ein anderer Bereich, wie das Theater und das Odeum, ist nur gegen eine Eintrittsgebühr zu begehen. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Stopp einzulegen, um sich die Nikopolis Ruinen näher anzuschauen. Diese kann man von der Hauptstraße aus nicht übersehen.

Das Festland ist mit der nahen Insel Lefkada über einen Tunnel verbunden, der durch das Meer führt. Die Nutzung des Tunnels kostete 3,- Euro für einen PKW.

  • Einwohner Ioannina: über 167.000
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (zu empfehlen aber teuer)

Stopp 6: Katochori auf der Insel Lefkada (Region: Ionische Inseln)

Lefkada wird im griechischem Lefkas ausgesprochen und gehört zu den Ionischen Inseln. Lefkada ist eine der wenigen Inseln, die vom Festland aus über einen Tunnel oder eine Schiffsbrücke angefahren werden könne.

Kaum haben wir Lefkada erreicht, so verfärbten sich die Strände und das Meerwasser in sand- und türkisfarben. So ist die Insel vor allem für Strandliebhaber aber auch Wanderer gedacht.

Auf unserer Inselrundfahrt besuchten wir über zwei Tage ein paar der unzählbaren Buchten: Poros, Synvia, Porto Katsiki, Desimi und den Kalamitsi Beach. Der Egremni Strand war zu der späten Jahreszeit geschlossen.

Wir sind zwar keine Meergänger, dennoch haben uns der Poros Strand und der Porto Katsiki sehr gut gefallen. Ende Oktober waren die Strände wirklich nahezu menschenleer, auch wenn die Temperaturen noch sehr warm waren.

Der Kalamitsi Beach war ziemlich schwer zu erreichen. Über einige Kilometer bewegten wir uns mit dem Auto ziemlich langsam durch die Serpentinen. Unten angekommen gab es nur sehr wenige Parkplätze, aus denen man kaum wieder rauskommt.

Auf unserer Fahrt Richtung der nächsten Unterkunft planten wir einen weiteren Halt in der Großstadt Patras ein. Unpassenderweise war genau an dem Tag ein wichtiger, griechischer Feiertag, sodass die Stadt Patras voller Festlichkeiten und gesperrt. Mit unserem Mietwagenbwegten wir uns so leider nur in Schrittgeschwindigkeit voran. So konnten wir die große Hafenstadt Patras leider nicht besichtigen.

  • Einwohner auf Lefkada: über 23.000
  • Unser Aufenthalt: 4 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (sehr zu empfehlen aber kaum WiFi)

Stopp 7: Araxos/Kalogria

Wenige Kilometer von Araxos entfernt liegt ein Sumpfgebiet. Wir fuhren die schmale Straße entlang, die durch die Feuchtgebiete des Viotopos Dasous Strofilias führt.

Auf dem Weg zum nächsten Stopp legten wir einen Halt in Pyrgos ein. Für einen kurzen Stadtbummel und einen leckeren Griechischen Kaffee ist Pyrgos ganz nett. Selbst unter der Woche ist die Stadt angenehm voller Einheimischer.

  • Unser Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unsere Unterkunft: Rena’s House * (zu empfehlen)

Stopp 8: Olympia (Region: Peloponnes)

Die Hinterlassenschaften der antiken Olympischen Spiele locken vor allem Reisegruppen an. Der einst antike Ort ist heute eine Ortschaft mit vielen Hotels und touristischen Restaurants.

Dennoch ist die archäologische Stätte der antiken Wettkämpfe und die beiden Museen zur Geschichte von Olympia sehr sehenswert, sofern man die Besichtigungen bereits früh morgens unternimmt.

Lies auch: Reisetipps für einen Besuch von Ancient Olympia

  • Einwohner: über 51.000
  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Anesi Rooms * (zu empfehlen, klein aber schöner Balkon)

Stopp 9: Messinia bei Mani (Region: Peloponnes)

Bevor wir Messina erreichten, legten wir einen Halt in Sparta ein.

Zufälligerweise besuchten wir Sparta genau zu dem Zeitpunkt, als der weltweit bekannte Sparta-Wettlauf in Sparta stattfand. Bei dem Wettbewerb geht um einen Hürdenlauf und Hinternisse zu bewältigen.

In Sparta gibt es eine sehenswerte Ruinen-Stätte zu besichtigen. Die Anlage ist überschaubar groß: Es gibt ein noch zum Großteil vergrabenes Theater und ein paar weitere Gebäudeumrisse antiker Bauwerke.

Mani selbst ist eine wilde Region, im Süden von Peloponnes gelegen und ist ideal für Aktivurlauber und Wanderer.

  • Einwohner: circa 160.000
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (absolut zu empfehlen, Panorama-Balkon mit Blick aufs Meer)

Stopp 10: Loutraki bei Korinth und Athen

Loutraki ist ein Naherholungsziel der Athener und liegt demnach nicht weit von Griechenlands Hauptstadt entfernt.

Loutraki liegt direkt am Meer mit Strand und auch die archäologische Ausgrabungsstätte Korinth und Korinth Kanal liegen nur wenige Kilometer entfernt.

Korinth ist ein antiker Ort, der weniger bekannt ist als Sparta, Olympia oder Delphi. Das Besondere an den Ruinen ist, dass der Apollon-Tempel im Vordergrund und dem Berg-Panorama im Hintergrund einfach schön anzuschauen ist.

Der Korinth Kanal liegt ebenfalls in der Nähe von Loutraki. Von Loutraki aus kommend gibt es einen Haltepunkt, der etwas abseits der Hauptstraße Richtung Korinth liegt. Mit etwas Glück fährt auch gerade ein Schiff durch den engen, türkisfarbenen Kanal.

Nach Athen unternahmen wir einen Tagesausflug mit dem Zug. Unser Auto ließen wir am Korinth Bahnhof stehen. In ein paar Stunden erkundeten wir die Innenstadt, bestaunten die Akropolis und fuhren wieder zurück nach Loutraki.

Lies auch: Warum uns Athen nicht wirklich überzeugt hat

  • Einwohner: über 11.000
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (zu empfehlen, leider nur Schlafsofa)

Stopp 11: Kirra bei Delphi (Region: Zentralgriechenland)

In der Ortschaft Kirra übernachteten wir, um einen Tagesauflug nach Delphi zu unternemmen. Kirra selbst liegt direkt am Meer und hat eine schöne Uferpromenade und Einkaufsmöglichkeiten.

Das antike Delphi ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Zwischen Athen und Thessaloniki gelegen, wird dieser mystische Ort sicherlich auf jeder Griechenland-Reise angesteuert. Dementsprechend überfüllt war die archäologische Stätte Delphi bereits am Morgen.

Trotz der vielen Touristen hat sich ein Besuch von Delphi gelohnt. Direkt am Berghang gelegen ist die Panoramakulisse schon ziemlich beeindruckend und nicht zu vergleichen mit Olympia, Korinth oder Sparta.

Um die unzähligen Reisegruppen zu vermeiden, empfehlen wir einen Besuch direkt zur Eröffnung oder in den Nachmittagsstunden.

Auch die Ortschaft Arachova ist sehr sehenswert. Wie für den Tourismus ausgelegt, ist der Ort von Delphi nicht weit entfernt. Es gibt zahlreiche Cafés, Restaurants und Feinschmecker-Läden, abwechselnd zu restaurierten Gebäuden, Kirchtürmen und das über eine Hügellandschaft verteilt.

Im Winter ist Arachova ein beliebter Ausgangspunkt für einen Skiurlaub.

  • Einwohner Delphi: circa 2.500
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (zu empfehlen)

Stopp 12: Volos (Region: Thessalien)

Volos ist ein sinnvoller Ausgangsort für Ausflüge Richtung Zagora und der südlichen Halbinsel. Wer von Stränden noch nicht genug hat, der wird hier noch einmal fündig. 😉 Zagora, das im Pilion-Gebirge liegt, ist umgeben von Buchen- und Kastanienwäldern.

  • Einwohner: circa 145.000
  • Unser Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Über Airbnb gebucht (sehr zu empfehlen)

Stopp 13: Peristasi am Olymp Gebirge (Region Makedonien)

Peristasi ist ein gut geeigneter Ort, um das mächtige Gebirge des Olymps zu sehen. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu erkunden. Vor allem nicht außerhalb der Saison.

Stattdessen lohnt sich ein Ausflug in den Nachbarort Paralia, welche im späten Herbst ziemlich ausgestorben zu sein scheint. Die touristisch wirkende Stadt liegt direkt am Meer mit ein paar Stränden und einer Fußgängerpromenade. Hier tätigten wir auch unseren Supermarkt-Einkauf beim Lidl.

Von unserer Unterkunft hatten wir einen tollen Ausblick auf eine sehr hübsche Kirche und im Hintergrund das Olymp Gebirge mit Schnee auf den Gipfeln.

Stopp 14: Thessaloniki

Nicht mehr weit vom Olymp-Gebirge entfernt liegt Thessaloniki.

  • Unser Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unsere Unterkunft: Hotel Kastoria * (zu empfehlen, aber laut)

Und dann ging es mit dem Bus weiter nach Nordmazedonien, in die Hauptstadt Skopje.

Das Wetter im Oktober und November in Griechenland

Mitten im Oktober kamen wir in Thessaloniki an und Mitte November verließen wir Griechenland. Wie sah das Reisewetter in diesem einen Monat aus?

Die herbstlichen Temperaturen in Thessaloniki bedeuteten für uns eine sehr warme, angenehme Temperatur. Mit T-Shirt und kurzer Hose konnten wir entlang der Uferpromenade spazieren. Die Temperaturen lagen über 25 Grad. Es war ein ziemlich mediteranes Klima.

Unsere Reiseroute verlief weiter über den Norden und dann über den Westen in den Süden und dann wieder zurück nach Thessaloniki. Quasi einmal rund um Griechenland-Festland. Je südlicher wir kamen, desto wärmer (eher heißer) wurde es. Die Sonne zeigt sich die meiste Zeit. Es gab Tage (wie zum Beispiel während unseres Tagesausfluges nach Athen), wo ich mir Sonnencreme, zum Schutz vor der starken Sonne, gewünscht hätte.

Auf der griechischen Insel Lefkada schien ebenfalls die freundliche Sonne; ein paar Leute badeten im Meer. Der Traumstrand war so gut wie leer gefegt. Wir stellten fest, dass sich die Urlauber im Herbst nicht mehr wirklich nach Griechenland trauen. So hatten wir Traumstrände für uns alleine.

Stattdessen waren de kulturellen Orte wie Delphi, Olympia und die Akropolis in Athen trotz des späten Herbstes gut besucht. Wie mag das dann erst im heißen Sommer sein?

Unser Fazit zur unserer Rundreise durch Griechenland

Wer eine Mischung aus beeindruckender Berglandschaft Natur, antiken Ruinen und gutem Essen mag, der ist in Griechenland bestens aufgehoben.

Wir kennen die griechischen Inseln (bis auf Lefkada) noch nicht, aber ich vermute, dass das Festland als Gesamtpaket mehr Abwechslung, mehr Kultur und Geschichte, und flexibles Vorankommen ermöglicht als die Inseln.

Was die Fortbewegung in Griechenland angeht, warum wir froh darüber, dass wir mit unserem Mietwagen flexibel reisen konnten. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es zwar, aber zuverlässig und wie weit diese fahren, das ist ungewiss. Für die Autobahnen zahlten wir dafür sehr viele Mautgebühren und auch das Benzin ist genauso teuer wie bei uns in der Heimat.

Was die Kosten der Reise aber insgesamt angeht, so waren wir doch überrascht, dass wir für wirklich alles (inkl. Mietwagen) gerade mal etwa 32 Euro pro Tag und Person ausgaben. Wir hatten uns das individuelle Reisen durch Griechenland teurer vorgestellt.

Wo kann man nun in Griechenland am besten Urlaub machen? Und wo ist es am schönsten? Das ist natürlich sehr subjektiv. Unserer Meinung nach ist das Gesamtprogramm an unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Landschaften, was Griechenland als Urlaubsland ausmacht. Es gibt nicht nur den einen Ort. Dennoch listen wir unsere (subjektiven) absoluten Highlights auf unserer Route auf.

Unsere Lieblingsorte auf der Route

  • Der Prepasee und der Prespa Nationalpark
  • Die natürlichen Pools bei der Vikosschlucht
  • Kastoria bei Nacht
  • Die Aussichten auf die Meteora-Klöster
  • Der Strand Porto Katsiki auf der Insel Lefkada
  • Unser Häusschen auf Lefkada & die Terasse
  • Unser Häusschen in Mani & der Ausblick vom Balkon

Leider nicht geschafft haben wir den östlichen Teil von Makedonien: Den Mount Athos und die Chalkidiki Halbinsel.

Auf alles eine Antwort: Unser Reiseführer für Griechenland

Auf alles eine Antwort: Unser Reiseführer für Griechenland

Seit einigen Jahren besorgen wir uns den Reiseführer von Lonely Planet für die Vorbereitung und die eigentliche Reise.

Für Griechenland schafften wir uns also den Lonely Planet in der Ausgabe „Greece“ an und studierten den Reiseführer intensiv. Er half uns bei der Zusammenstellung der Route als auch vor Ort, um sehenswerte Orte auszumachen.

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*In diesem Artikel sind Affiliate-Links enthalten. Ein kleiner und kostenloser Beitrag für dich als Leser, aber ein großer un unterstützender Beitrag für uns als Reiseblogger. Affiliate bedeutet, dass wir für bestimmte Produkte oder Unterkünfte, die du über einen Link auf unserer Website kaufst oder buchst eine kleine Provision erhalten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir auch selber nutzen oder mit gutem Gewissen weiterempfehlen können.

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