Kärnten ist für mich eines der vielseitigsten Reiseziele Österreichs. Für meinen Wanderführer bin ich von Süd nach Nord und von West nach Ost durch das Bundesland gereist. Dabei habe ich kristallkalre Bergseen, sanfte Almen und malerische Städte kennengelernt.
In diesem Artikel stelle ich dir zehn Ausflugsziele vor, die ich selbst besucht habe. Dich erwarten aussichtsreiche Wandergebiete, türkisblaue Badeseen und historische Orte. Zu jedem Ziel findest du die wichtigsten Eckdaten, meine persönlichen Tipps und Hinweise zur Anreise mit Bus und Bahn.
Noch mehr Inspiration findest du in meinen Beiträgen über die schönsten Seen in Kärnten, die Slow Trails in Kärnten und meine 9 Lieblingsorte in Kärnten.
Natur erleben und wandern in Kärnten
Von kurzen Spaziergängen bis zu Gipfeltouren über 2.000 Meter: Diese fünf Ziele zeigen, wie unterschiedlich die Landschaften im südlichsten Bundesland Österreichs sind.
1. Bodental und Meerauge: Naturjuwel in den Karawanken



Das Bodental südlich von Ferlach gilt als schönster Talschluss der Karawanken. Hier herrscht Stille, nur Bäche, Blätterrauschen und Vogelgezwitscher sind zu hören. Hinter den Wiesen ragen die schroffen Felswände von Vertatscha (2.180 m) und Koschutnikturm (2.136 m) auf.
Das Meerauge ist ein Überbleibsel aus der Eiszeit. Das kristallklare Wasser schimmert smaragdgrün, bis auf den Grund siehst du altes Holz und kleine Fische. Ein Holzsteg führt einmal rund um das Gewässer. Baden ist hier nicht möglich.
Der Slow Trail Meerauge verbindet das Meerauge mit der Märchenwiese, einer weiten Waldwiese vor den Karawankengipfeln. Unterwegs weist ein Schild darauf hin, dass im Tal Bären leben. Begegnungen sind sehr unwahrscheinlich.
Mein Tipp: Ich war mehrere Male zu verschiedenen Jahreszeiten dort. Ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über, denn es hat immer Wasser.
Auf einen Blick
- Ideal für: Naturfans, Fotografinnen und Fotografen, Familien
- Slow Trail Meerauge: 5,3 km, 135 Höhenmeter, rund 1,5 Stunden, Rundweg
- Anreise mit Öffis: Bus 5334 ab Ferlach bis „Bodental Gh Sereinig“, von dort rund 1,5 km zum Meerauge
- Einkehr: Gasthaus Sereinig am großen Parkplatz
Weitere Ausflugsziele in der Region, etwa die Tscheppaschlucht und das Bodentaler Felsentor, findest du in meinem Beitrag über Ferlach und seine Sehenswürdigkeiten.
2. Heiligenblut am Großglockner: Bergpanorama in den Hohen Tauern

Heiligenblut gehört zu den bekanntesten Bergorten Kärntens. Das Ortsbild prägt die Wallfahrtskirche St. Vinzenz, dahinter erheben sich bei guter Sicht die Gipfel der Hohen Tauern. Der Ort liegt am Fuß des Großglockners, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs.
Heiligenblut ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern. Je nach Kondition sind kurze Spaziergänge oder anspruchsvolle Bergtouren möglich. Ein Klassiker ist die Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße mit zahlreichen Aussichtspunkten.
Ich war für die Recherche zu meinem Wanderführer in Heiligenblut.
Auf einen Blick
- Ideal für: Bergfans, Wanderbegeisterte, Fotografinnen und Fotografen
- Beste Reisezeit: Sommer bis Frühherbst
- Gut zu wissen: Die Großglockner Hochalpenstraße ist mautpflichtig und nur saisonal geöffnet.
3. Zollnersee: Bergsee in den Karnischen Alpen




Der Zollnersee liegt auf 1.780 Metern Seehöhe in den Karnischen Alpen, ganz nah an der italienischen Grenze. Moore, sanfte Hügel und schroffe Gipfel prägen das Hochplateau. 2025 war der Zollnersee für „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert.
Ausgangspunkt ist die Zollnerseehütte des Alpenvereins. Sie gilt als besonders familienfreundlich und ist die erste Slow-Food-Travel-Hütte Kärntens. Zum See gehst du nur rund 30 Minuten. Der ausgeschilderte Geotrail führt an acht Schautafeln vorbei und erklärt die Geologie der Landschaft.
Wer mehr Gipfelglück sucht, steigt auf den Kleinen Trieb (2.095 m) und den Hohen Trieb (2.199 m). Diese Tour ist steil und nur für Geübte zu empfehlen.
Gut zu wissen: Die Anfahrt ist das eigentliche Abenteuer. Ab Dellach im Gailtal geht es rund 12 Kilometer auf einer schmalen, steilen Schotterstraße mit vielen Kurven bergauf, vorbei an der Rosseralm.
Auf einen Blick
- Ideal für: Familien, Bergwandernde, Naturfans
- Geotrail: rund 5,3 km, etwa 2,5 Stunden, Rundweg ab der Hütte
- Beste Reisezeit: Juni bis Oktober, je nach Schneelage
Alle Touren rund um den See findest du in meinem Beitrag Zollnersee wandern.
4. Saualpe: Genusswandern auf Kärntens Aussichtsbalkon


Die Saualpe in den Lavanttaler Alpen wird auch „Aussichtsbalkon Kärntens“ genannt. Statt schroffer Felswände erwarten dich sanfte Grasrücken zwischen 1.800 und 2.000 Metern. Von Gipfelkreuz zu Gipfelkreuz ist es nie weit, höchster Punkt ist der Ladinger Spitz (2.079 m). Am Boden glitzern Gneis und Glimmerschiefer.
Du musst nicht im Tal starten: Straßen führen auf der Ost- und Westseite weit hinauf. Vom Parkplatz unter der Wolfsberger Hütte erreichst du das Zingerle Kreuz in rund 35 Minuten. Unterwegs auf der Saualpe laden zahlreiche Almhütten zu Kasnudeln und Kaiserschmarrn ein, etwa die Wolfsberger, Breitofner oder Ladinger Hütte.
Mein Tipp: Übernachte auf der Wolfsberger Hütte (1.850 m). Ich habe dort zwei Nächte verbracht und stand morgens als Erste und abends als Letzte am Gipfelkreuz. Die Sonnenauf- und -untergänge sind magisch.
Auf einen Blick
- Ideal für: Genusswandernde, Wanderanfängerinnen und -anfänger
- Beste Reisezeit: Mai bis Oktober, solange die Hütten geöffnet sind
- Anreise mit Öffis: Ein Wanderbus fährt zum Parkplatz der Wolfsberger Hütte, Fahrplan beachten.
- Gut zu wissen: Auf den offenen Rücken gibt es kaum Schatten. Unterschätze Wind und Wetterumschwünge nicht.
Tourentipps und eine Übersicht aller Gipfel und Hütten findest du in meinem Beitrag Saualpe wandern.
5. Hochobir: Aussichtsberg in den Karawanken


Der Hochobir ist der nördlichste Berg der Karawanken und gilt als einer der schönsten Aussichtsberge im Süden Kärntens. Der kürzeste Weg startet an der Eisenkappler Hütte auf 1.555 Metern, die du über eine mautpflichtige Bergstraße erreichst.
Der Steig ist von Beginn an steil, steinig und wurzelreich. Oberhalb der Baumgrenze führt er durch Latschenfelder, vorbei an der Kalten Quelle und der Ruine des ehemaligen Rainer Schutzhauses. Kurz danach stehst du am Gipfelkreuz auf 2.139 Metern.
Mein Fazit: Viele Tourenberichte nennen den Hochobir „leicht“. Ich würde ihn als mittelschwer einstufen, Trittsicherheit ist unbedingt nötig. Ich selbst stand leider bei Nebel am Gipfel.
Auf einen Blick
- Ideal für: Trittsichere Wandernde und Gipfelfans
- Tourdaten ab Eisenkappler Hütte: 8 km, 620 Höhenmeter, rund 3 Stunden, hin und zurück
- Beste Reisezeit: Juni bis Oktober
- Gut zu wissen: Zur Eisenkappler Hütte fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel.
In der Nähe liegen die Obir-Tropfsteinhöhlen, der Wildensteiner Wasserfall und die Trögerner Klamm. Die genaue Wegbeschreibung findest du in meinem Beitrag zur Hochobir-Wanderung. Weitere leichte Zweitausender stelle ich in meinen Gipfelkreuz-Wanderungen in Kärnten vor.
Badeseen und Wassererlebnisse in Kärnten
Kärnten ist das Land der Seen. Abseits des klassischen Badetags laden Uferwege, Aussichtsplattformen und Wanderungen in der Umgebung zum Entdecken ein.
6. Millstätter See: Seeblick und sanfte Nockberge



Der Millstätter See ist mit rund 12 Kilometern Länge und über 140 Metern Tiefe der zweitgrößte See Kärntens. Am Nordufer liegen die Badeorte Seeboden, Millstatt und Döbriach, das Südufer ist fast naturbelassen. Im Sommer erwärmt sich das Wasser auf bis zu 27 °C.
Rund um den See gibt es drei Slow Trails: Südufer, Mirnock und Zwergsee. Wer mehrere Tage hat, umrundet den See in vier Etappen auf der Via Paradiso. Darüber erheben sich die sanften Nockberge. Von der Schwaigerhütte führt der Weg der Liebe zum Granattor, das 2026 für „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert ist.
Mein Tipp: Verbringe eine Nacht in einem der sechs Biwaks rund um den See. Ich habe im Biwak „Freiheit“ geschlafen und vom Bett aus auf den See und abends sogar in die Sterne geblickt.
Auf einen Blick
- Ideal für: Badeurlaub, Genusswandern, Mehrtagestouren
- Beste Reisezeit: Mai bis Oktober zum Wandern, Sommer zum Baden
- Anreise mit Öffis: Bahn bis Spittal-Millstättersee, weiter mit dem Bus 5140 nach Döbriach oder mit dem Nockmobil
Mehr dazu in meinen Beiträgen Wandern am Millstätter See, Via Paradiso, Eine Nacht im Biwak und Wandern in den Nockbergen.
7. Weissensee: Türkises Wasser auf 930 Metern




Der Weissensee liegt auf rund 930 Metern Seehöhe am Fuß der Gailtaler Alpen. Er ist 11,4 Kilometer lang und erinnert mit seinem glasklaren, türkisen Wasser an die Karibik. Die Orte am Ostufer sind nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichbar.
Der Slow Trail Weissensee führt am Nordufer vom Ronacherfels bis zum Gasthof Dolomitenblick. Achtung: Der Abschnitt an der Kleinen Steinwand ist laut Hinweisschild nur für Geübte, mit steilen Passagen und Seilsicherungen. Zurück geht es bequem mit dem Schiff. Eine komplette Umrundung des Sees ist nicht möglich.
Im Winter friert der See zu und wird zum Treffpunkt für Eisläufer. Ob die Eisfläche freigegeben ist, musst du vor Ort prüfen.
Mein Tipp: Wandere von der Naggler Alm zur Kohlröslhütte. Von deren Gastgarten reicht der Blick bei klarem Wetter bis zum Triglav in Slowenien.
Auf einen Blick
- Ideal für: Badeurlaub, Wanderungen, Wintersport auf Natureis
- Slow Trail Weissensee: rund 6,7 km eine Richtung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig
- Anreise mit Öffis: Bushaltestelle „Neusach Gh Seefriede“, rund 15 Minuten zu Fuß zum Ronacherfels
- Gut zu wissen: Lade dir vorab den Fahrplan der Weissensee-Schifffahrt herunter.
Meine drei liebsten Touren findest du im Beitrag Am Weissensee wandern.
8. Längsee: Baden, Kunst und Kultur in Mittelkärnten




Der Längsee ist der größte See Mittelkärntens und ein echter Geheimtipp. Er liegt in einem Naturschutzgebiet, sein Ufer ist nahezu unverbaut. Über dem See liegt das Stift St. Georgen am Längsee.
Der Slow Trail Längsee umrundet den See und verläuft parallel zum Kunstwanderweg. Von einem Rastplatz blickst du bis zu den Karawanken. Im Sommer lockt das Strandbad Längsee mit sehr guter Wasserqualität.
In der Nähe liegen die Burg Hochosterwitz, das Weingut Taggenbrunn mit André Hellers Erdgöttin und die Herzogstadt St. Veit an der Glan. So kannst du einen Badetag gut mit Kultur verbinden.
Auf einen Blick
- Ideal für: Badegäste, Kulturinteressierte, gemütliche Ausflüge
- Slow Trail Längsee: rund 8 km, 90 Höhenmeter, etwa 2 Stunden, Rundweg ab dem Strandbad
- Anreise mit Öffis: Buslinien 5373 und 5375 bis „Frauenstein Längsee Strandbad“
- Übernachtungstipp: Stift St. Georgen am Längsee
Weitere Ausflugsziele in der Region findest du in meinem Beitrag Rund um den Längsee.
Geschichte und Kultur in Kärnten
Mittelalterliche Städte, Burgruinen und Höhlen erzählen von der bewegten Geschichte des Landes. Diese Ziele eignen sich auch für Tage, an denen du nicht wandern möchtest.
9. Griffen: Schlossberg und Tropfsteinhöhle




Griffen verbindet Natur, Geschichte und Aussicht. Wahrzeichen des Ortes ist der Griffner Schlossberg mit den Resten der ehemaligen Burganlage. Von oben überblickst du die Landschaft des Jauntals.
Im Inneren des Felsens liegt die Griffner Tropfsteinhöhle. Bei einer Führung siehst du die Tropfsteinformationen und erfährst mehr über die Geologie und die urgeschichtlichen Funde der Höhle.
Aktuell: Der Griffner Schlossberg ist 2026 neben dem Weg der Liebe und dem Bleistätter Moor für „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert. Wer für Kärnten antritt, zeigt der ORF am 26. Oktober. Alle Nominierungen seit 2014 findest du in meiner Übersicht 9 Plätze 9 Schätze Kärnten.
Mein Tipp: Besuche zuerst die Höhle und steig danach auf den Schlossberg. So hast du einen abwechslungsreichen Tag ohne lange Wanderung.
Auf einen Blick
- Ideal für: Familien, Kulturinteressierte, Naturfans
- Beste Reisezeit: während der Saison der Tropfsteinhöhle
- Gut zu wissen: Die Höhle ist nur saisonal und mit Führung geöffnet. Prüfe Öffnungszeiten und Führungstermine vor der Anreise.
10. Friesach: Die älteste Stadt Kärntens




Friesach ist die älteste Stadt Kärntens und versprüht bis heute mittelalterliches Flair. Burgen, Ruinen und Kirchen thronen auf den Hügeln rund um die Altstadt. Kaum eine Stadt in Österreich hat sich ihre mittelalterliche Struktur so gut bewahrt.
Die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert ist noch rund 800 Meter lang und durchschnittlich elf Meter hoch, davor liegt ein Wassergraben. Die Dominikanerkirche ist mit 70 Metern die längste Kirche Kärntens. Auf dem Petersberg erkundest du das Burggelände frei und blickst über die Altstadt.
Im Süden der Stadt entsteht beim Erlebnis Burgbau seit 2019 eine Höhenburg, ganz ohne moderne Maschinen. Gearbeitet wird mit Händen wie im Mittelalter. Am Hauptplatz lockt die Craigher Schokoladen-Manufaktur mit Kaffeehaus und Verkostung.
Mein Tipp: Erkunde Friesach bei einer Stadtführung. Bei meinem zweiten Besuch war ich mit einer Stadtführerin unterwegs und habe viele Geschichten erfahren, die ich allein nie gefunden hätte.
Auf einen Blick
- Ideal für: Geschichtsinteressierte, Familien, Stadtspaziergänge
- Beste Reisezeit: Mai bis September, dann hat auch das Stadtmuseum am Petersberg geöffnet
- Anreise mit Öffis: Der Bahnhof Friesach liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptplatz entfernt.
- Gut zu wissen: Der Burgbau ist zu den Öffnungszeiten und bei Führungen zugänglich.
Alle Highlights der Stadt findest du in meinem Beitrag Friesach: Sehenswürdigkeiten in der ältesten Stadt Kärntens.
Noch mehr Ausflugsziele in Kärnten
Zehn Ziele sind für Kärnten eigentlich viel zu wenig. Diese Orte haben es knapp nicht in meine Liste geschafft:
- Faaker See: Mit dem Kajak durch das Schilf-Mäander paddeln, das dem See den Beinamen „Everglades“ eingebracht hat. Mehr in Faaker See: Ausflugsziele und Aktivitäten und meinen Hotel-Tipps mit Seezugang.
- Dobratsch (2.166 m): Der Hausberg von Villach, fast bis oben über die Villacher Alpenstraße erreichbar. Ich habe im Gipfelhaus übernachtet und Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erlebt.
- Bleistätter Moor: Naturschutzgebiet am Ossiacher See mit Slow Trail, direkt vom Bahnhof Steindorf erreichbar. 2026 für „9 Plätze 9 Schätze“ nominiert.
- Sablatnigmoor: Feuchtgebiet in der Gemeinde Eberndorf, ideal zur Vogelbeobachtung. Nimm ein Fernglas mit und bleib auf den Wegen.
- Taggenbrunn und Burg Hochosterwitz: Weingut mit André Hellers Erdgöttin und die Burg mit ihren vierzehn Toren, beide nahe dem Längsee.
Anreise ohne Auto
Viele Ziele in Kärnten erreichst du gut mit Bahn und Bus:
- Rail & Trail: Rund 100 Wanderungen starten oder enden direkt an einem Bahnhof. Drei davon habe ich getestet, alle Infos in Bahnwandern in Kärnten.
- Gratis Bahn fahren: Mit teilnehmenden Gästekarten nutzt du alle S-Bahn- und REX-Verbindungen der ÖBB in Kärnten kostenlos. Mit dem Klimaticket Österreich fährst du ohnehin gratis.
- Nockmobil: Der Shuttle-Service rund um den Millstätter See bringt dich auch zu abgelegenen Ausgangspunkten wie der Schwaigerhütte.
- Wanderbusse: Sie fahren unter anderem auf die Saualpe und die Flattnitz.
Welches Ausflugsziel in Kärnten passt zu dir?
| Wenn du … | dann lohnt sich … |
|---|---|
| einen besonderen Naturort suchst | das Meerauge im Bodental |
| hochalpine Landschaft erleben möchtest | Heiligenblut am Großglockner |
| eine Bergwanderung mit einem See verbinden willst | der Zollnersee |
| sanfte Almen und viele Gipfelkreuze magst | die Saualpe |
| einen aussichtsreichen Gipfel suchst | der Hochobir |
| mehrere Tage am Wasser wandern möchtest | der Millstätter See |
| türkises Wasser und abenteuerliche Uferwege suchst | der Weissensee |
| Baden mit Kultur verbinden möchtest | der Längsee mit dem Stift St. Georgen |
| Aussicht und Höhlenbesuch kombinieren möchtest | Griffen |
| mittelalterliche Städte entdecken willst | Friesach |
Häufige Fragen zu Ausflugszielen in Kärnten
Was sind die schönsten Ausflugsziele in Kärnten?
Zu den abwechslungsreichsten Zielen zählen das Meerauge im Bodental, Heiligenblut am Großglockner, der Millstätter See, der Weissensee und Friesach. Welches am besten passt, hängt davon ab, ob du wandern, baden oder Kultur erleben möchtest.
Welche Ausflugsziele in Kärnten eignen sich bei Regen?
Bei Regen bieten sich die Griffner Tropfsteinhöhle und die Obir-Tropfsteinhöhlen an, beide mit Führung. In Friesach kannst du die Craigher Schokoladen-Manufaktur besuchen. Eine besondere Erfahrung ist Yoga im Heilklimastollen in Bad Bleiberg bei konstant 8 °C.
Welche Ausflugsziele in Kärnten eignen sich für Familien?
Für Familien eignen sich die Zollnerseehütte, der Slow Trail Meerauge, die Griffner Tropfsteinhöhle und der Burgbau in Friesach. Auch die meisten Slow Trails sind kurz und gut machbar.
Welche Ausflugsziele erreiche ich ohne Auto?
Mit Öffis erreichbar sind der Längsee, das Bodental, Friesach, der Millstätter See und die Saualpe mit dem Wanderbus. Zur Eisenkappler Hütte am Hochobir fahren dagegen keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Mein Wanderführer für Kärnten
Viele der hier vorgestellten Orte findest du mit ausführlichen Tourenbeschreibungen in meinem Buch.

